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Welterbestadt Quedlinburg
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Ein Fußboden zieht um

Ein Fußboden zieht um
Steinübergabe an Matthias Pröpper, Verein Rettung Schloss Blankenburg e.V. (li.), durch Thomas Malnati, Leiter Fachbereich Bauen, Stadtentwicklung, Welterbe

Vor einem großen Stapel alter Ziegelsteine übernahm Matthias Pröpper am vergangenen Donnerstag symbolisch einen aus den Händen von Thomas Malnati, Leiter des Fachbereichs Bauen, Stadtentwicklung und Welterbe. Während der umfassenden Sanierungsmaßnahmen auf dem Quedlinburger Schlossberg fällt viel Altmaterial an. Matthias Pröpper vom Verein Rettung Schloss Blankenburg e.V. weiß um das kostbare Material. Er ist beruflich im Zuge der restauratorischen Begleitung und Dokumentation der Baustelle auf dem Schlossberg aktiv.


Beim Abtragen der alten Fußböden entstand ein nachhaltiger Gedanke: Warum die alten Steine der ursprünglich geplanten Entsorgung zuführen, wenn man ganz in der Nähe mit ihnen Gutes tun kann? Es entstand die gemeinsame Idee, den Ziegeln zu einem zweiten Leben zu verhelfen und sie im Schloss Blankenburg zu verbauen. Die Freude ist daher groß – sowohl auf Seiten des Vereins als auch auf der städtischen. „Wir freuen uns sehr, dass die alten Steine in direkter Nähe ein neues Zuhause bekommen und wir nachhaltig unterstützen können“, sagt Thomas Malnati und lobt “diese wunderbare Form der interkommunalen Zusammenarbeit“. Matthias Pröpper betont derweil die komplikationslose Abwicklung und bedankte sich bei allen Beteiligten, die die Umsetzung der Spontanidee möglich machten.

Ursprünglich waren die Steine als Fußboden im Westflügel, einem früheren Wohntrakt des Quedlinburger Schlosses, verlegt. Bald werden sie im Jägerhaus des Großen Schlosses Blankenburg 50 Quadratmeter neuen Fußboden bilden. Dafür müssten, so Matthias Pröpper, „die Ziegel lediglich gereinigt und der Kalkmörtel entfernt werden“. Das übernehmen, wie er weiter berichtet, die engagierten Schlossretter des gemeinnützigen Vereins, die auch den Transport des Baumaterials in Eigenregie organisieren. „Wir Vereinsmitglieder sind bemüht um die Sicherung, Sanierung und Gestaltung unseres Schlosses und kämpfen entschlossen für den Erhalt“, so der Restaurator und betont: “Für diese schöne Lösung und natürlich auch für jede andere Unterstützung sind wir sehr dankbar.“

© Romy Wisniewski E-Mail

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