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Henning Rode
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CORONA - Informationen für Unternehmen

CORONA - Informationen für Unternehmen

Die Welterbestadt Quedlinburg möchte die ansässigen Unternehmen bestmöglich durch die Krise begleiten und hat dazu über das Jahr hinweg zahlreiche unterstützende Aktionen und Maßnahmen umgesetzt. Zudem bieten der Bund, das Land Sachsen-Anhalt, Unternehmensverbände und verschiedene Bundesbehörden umfangreiche Hilfsprogramme an bzw. stellen auf Ihren Internetseiten Informationen zusammen, mit denen sich Unternehmen gezielt zum Thema „Corona-Virus“ informieren können. Die Welterbestadt Quedlinburg hat auf dieser Seite die wichtigsten Informationen und Links für Sie kompakt zusammengestellt. Folgende Themen finden dabei besondere Berücksichtigung:

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Wie unterstützt die Welterbestadt Quedlinburg ihre Bürger*innen und Unternehmen?

Die Welterbestadt Quedlinburg war und ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten in vielen Bereichen aktiv, um vor Ort konkret zu unterstützen. Dies betrifft

  • Gewerbesteuer
  • Kitagebühren
  • Sondernutzungen
  • Bauaufträge / Lieferungen und Leistungen
  • Versorgungsunternehmen

Erleichterungen durch die Kommune sind stets dem Pandemiegeschehen, der übergeordneten Gesetzeslage (vor allem den Eindämmungsverordnungen des Landes Sachsen-Anhalt) sowie der individuellen wirtschaftlichen Betroffenheit anzupassen. Sollten Sie weiterer Unterstützung im Rahmen der kommunalen Zuständigkeit bedürfen, wenden Sie sich gern an uns.

Unternehmensdatenbank:

Für viele Unternehmen und vor allem Handel Treibende wurde in der aktuellen Krise vor allem deutlich: Wer digital nicht existiert, findet auch analog nicht statt. Deshalb unterstützt und fördert die Wirtschaftsförderung der Welterbestadt Quedlinburg die digitale Sichtbarkeit und Auffindbarkeit aller Unternehmen der Welterbestadt mit dem neuen Internetportal www.quedlinburg-lokal.de. In der Krise gestartet als Plattform für all jene, die trotz der Eindämmungsverordnung Leistungen für die Öffentlichkeit anbieten konnten, wurde das Portal nun zu einer attraktiven lokalen Unternehmensdatenbank ausgebaut, die offen ist für alle Gewerbetreibenden. 

Orientierungsberatung zur Digitalisierung:

Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen möchten, welche Chancen die Digitalisierung speziell für Sie bietet oder einen Gesprächspartner brauchen um herauszufinden, welche digitalen Werkzeuge für Sie und Ihr Gewerbe die richtigen sind, möchten wir uns ebenfalls gern als Gesprächspartner anbieten.

Sondernutzungsgebühren:

Die Welterbestadt Quedlinburg unterstützt bei Härtefällen weiterhin lokale Gastronomen und Einzelhandelsbetriebe durch das Aussetzen der Sondernutzungsgebühren, wenn dies beantrag und begründet wird. Nach Aufhebung des Lockdowns 21 wird die Sondernutzungsgebührenerhebung erneut für drei Monate ausgesetzt. Die Sondernutzung selbst ist anzuzeigen.

 

Informationen zur geltenden Gesetzeslage (VO)?

1. Eindämmungsverordnung - Land Sachsen-Anhalt:
Am 17. Juni 2021 tritt die  14. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (hier finden Sie die Version im Änderungsmodus) in Kraft. Die Verordnung gilt bis 14. Juli 2021 (24:00 Uhr).

Wichtigste Neuerungen:

  • Von der Testpflicht ausgenommen sind:
    • Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen,
    • Personen, die über einen vollständigen Impfschutz gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen (geimpfte Personen); ein vollständiger Impfschutz gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 liegt nach Ablauf von 14 Tagen nach der letzten Impfung vor, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist; das Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes ist dem Verantwortlichen oder einer von ihm beauftragten Person schriftlich oder elektronisch nachzuweisen,
    • genesene Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises sind und keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen (genesene Personen); ein Genesenennachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR-Test) erfolgt ist; die Testung muss mindestens 28 Tage und darf höchstens 6 Monate zurückliegen, sowie
    • Personen, die medizinische Gründe glaubhaft machen, die der Durchführung der Testung entgegenstehen.
  • In Geschäften dürfen sich wieder eine Person je 10 qm öffentlich zugänglicher Ladenfläche aufhalten, unabhängig von der Größe des Geschäfts
  • Bei Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen wie Meetings, Seminare, Führungen, Fachveranstaltungen, Fachkongresse, Mitglieder- und Delegiertenversammlungen, Informationsveranstaltungen für Volksbegehren und Volksinitiativen, Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Parteien ist die Anzahl der Teilnehmer in geschlossenen Räumen auf 500, im Freien auf 1 000 begrenzt. Das vom Veranstalter eingesetzte Personal zählt nicht als Teilnehmer.
  • Private Feiern, bei denen die Zahl der Teilnehmer 50 Personen überschreitet, sind nicht gestattet, es sei denn, dass sie im Rahmen einer professionellen Organisation durchgeführt werden.
  • Angebote von Kultureinrichtungen dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet werden, wenn die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden und die Verantwortlichen einen Anwesenheitsnachweis führen und Personen der Zutritt nur gewährt wird, die ein negatives Testergebnis vorlegen oder einen Test durchführen oder von der Testpflicht ausgenommen sind. Besucher der Einrichtungen haben in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. 
  • Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten (inkl. Diskotheken und Clubs) dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
  • Hotelgäste müssen bei der Anreise alle 72 Stunden ein negatives Testergebnis vorlegen. In Ferienwohnungen und auf Campingplätzen bleibt die Vorlage des Test bei der Anreise. Dies gilt nicht für Personen, die von der Testpflicht ausgenommen sind (siehe oben). 
  • In Gaststätten entfällt die zeitliche Begrenzung von 22 Uhr und die Quadratmeterbeschränkung von 2,5 qm je Gast für die Innengastronomie. Die 1,5 m Abstandsregelung gilt weiterhin. 
  • Test für die Innengastronomie sind weiterhin erforderlich, außer für Personen, die von der Testpflicht ausgenommen sind. 

 

2. SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung: Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung - Regelungen zu Testangeboten für Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber 
(1) Zur Minderung des betrieblichen SARS-CoV-2-Infektionsrisikos hat der Arbeitgeber Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens einmal pro Kalenderwoche einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten.
(2) Folgenden Beschäftigten hat der Arbeitgeber abweichend von Absatz 1 mindestens zwei Tests pro Kalenderwoche in Bezug auf einen Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten:

  1. den Beschäftigten, die vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind,
  2. den Beschäftigten, die unter klimatischen Bedingungen in geschlossenen Räumen arbeiten, die eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 begünstigen,
  3. den Beschäftigten in Betrieben, die personennahe Dienstleistungen anbieten, bei denen direkter Körperkontakt zu anderen Personen nicht vermieden werden kann,
  4. den Beschäftigten, die betriebsbedingt Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen ausüben, sofern die anderen Personen einen Mund-Nase-Schutz nicht tragen müssen, und
  5. den Beschäftigten, die betriebsbedingt in häufig wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten.

(3) Nachweise über die Beschaffung von Tests nach Absatz 1 und Absatz 2 oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten sind vom Arbeitgeber vier Wochen aufzubewahren.

Weitere Informationen auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. 

3. Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Bundestag und Bundesrat haben Erleichterungen für Geimpfte und Genesene beschlossen. Nach der neuen Verordnung sind drei Gruppen von Personen zu unterscheiden:

  • vollständig Geimpfte, diese können Erleichterungen durch ihre Impfungen ab dem 15. Tag nach der letzten Impfung erhalten durch Vorlage des Impfausweises,
  • Genesene, deren Erkrankung (Beginn durch einen positiven PCR-Test) mehr als 6 Monate her ist und bereits die 1. Impfung erhalten haben, können ihre Immunisierung durch die Vorlage ihres positiven PCR-Befundes (falls der bei den Bürgern vorliegt) und dem Nachweis der Impfung durch den Impfausweis bestätigen,
  • Genesene, deren positiver PCR-Nachweis länger als 28 Tage zurückliegt und noch keine 6 Monate her ist, können ihre Immunisierung durch das Vorlegen des positiven PCR-Test aus dem Labor nachweisen.

Wenn keine Bescheinigung (elektronisch oder in Papierform) der Labore über eine positive PCR-Testung auf SARS-CoV2 vorliegt, kann beim Gesundheitsamt eine Bescheinigung für Genesene angefordert werden. Bürgerinnen und Bürger senden dazu bitte eine E-Mail an Corona_Bescheinigung@kreis-hz.de. Als Daten sind dabei der Name, Vorname und das Geburtsdatum erforderlich und eventuell noch eine kurze Angabe, wann die Infektion stattgefunden hat. Personen, welche keine Anträge über E-Mail stellen können und diese Bescheinigung anfordern möchten, können sich wochentags im Bürgertelefon des Landkreises Harz unter der Telefonnummer 03941/59 70 55 55 melden.

Insgesamt ist anzumerken, dass die Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen für die oben genannten Personengruppen jedoch nicht dazu führen sollen, die AHA-L-Regeln zu missachten. Diese gelten weiterhin für alle Personen. Ein vollständiger Schutz vor Ansteckung und Übertragung liegt auch bei Geimpften und Genesenen nicht vor. Vor allem im Hinblick auf das zunehmende Auftreten von mutierten SARS-CoV-2-Viren.

 

Welche Hilfen zur Lohnfortzahlung und Grundsicherung gibt es? Wer bekommt Kurzarbeitergeld?

Kurzarbeitergeld:

Dieses erfolgreiche Instrument zur Krisenbekämpfung und zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes besteht weiter fort. Bezüge wurden teilweise erhöht. Aktuelle Informationen unter:

Ansprechpartner ist die Bundesagentur für Arbeit. Die Agentur für Arbeit Halberstadt hat dazu sowie zu weiteren Fragen eine zentrale Rufnummer eingerichtet: 03941-40 880.

Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch. In das Infektionsschutzgesetz ist auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie aufgenommen worden. Die neue Vorschrift des § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz gewährt erwerbstätigen Sorgeberechtigten, die ihre Kinder infolge der behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots von Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kita oder Schule, selbst betreuen müssen und deshalb einen Verdienstausfall erleiden, einen Entschädigungsanspruch. Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern der Arbeitgeber. Dieser kann seinerseits bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen.

Für weiterführende Informationen folgen Sie diesem Link.

Grundsicherung

Gerade bei Soloselbständigen greifen ggf. die Erleichterungen im Bereich des SGB II (Grundsicherung). Aktuell gelten bis vorerst 30. Juni 2020 folgende Ausnahmeregelungen:

  • eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen,
  • eine befristete Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung als an-gemessen und
  • Erleichterungen bei der Berücksichtigung von Einkommen in Fällen einer vorläufigen Entscheidung.

Bitte informieren Sie sich hierzu über folgende Internetseiten (mit Kontakten):

 

Informationen zu Wirtschaftshilfen für Gewerbetreibende

Überbrückungshilfe III Plus:

Anträge für die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe können über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Überbrückungshilfe III / Neustarthilfe
Das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium haben sich bei der Überbrückungshilfe III auf einen vereinfachten Zugang, auf eine Erhöhung des Fördervolumens und der Abschlagshöhe, gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen sowie auf eine Neustarthilfe für Soloselbstständige verständigt. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 Prozent nachweisen können. Unternehmen, die direkt von den Schließungen durch die Corona-Pandemie betroffen sind, können unabhängig von ihrem Umsatz Hilfen beantragen, es gibt keine Umsatzgrenze. Antragsberechtigt sind auch kirchliche Unternehmen und Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden.

Letzte Änderungen - Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus (aktualisiert am 15. Juni 2021):

    • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, sollen wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten bekommen. Sie erhalten dann auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August soll der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent betragen. Nach September 2021 soll Angabe gemäß kein Zuschuss mehr gewährt werden.
    • Künftig sollen auch Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit ersetzt werden.
    • Die Neustarthilfe für Soloselbstständige soll sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021 erhöhen. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 könnten Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro erhalten.
    • Weiter gültige Regelungen:
      • Erhöhung des Fördervolumens und der Abschlagshöhe
        Die Überbrückungshilfe III kann auch für die Monate November und Dezember 2020 beantragt werden. Monatlich stehen einem Unternehmen bis zu 1,5 Mio. Euro an Überbrückungshilfe zur Verfügung, Abschlagszahlungen können bis zu einer Höhe von 800.000 Euro ausgezahlt werden. Die Obergrenze der gesamten Zahlung liegt bei maximal 12 Mio. Euro. Die Fixkostenerstattung liegt nun abhängig vom Umsatzrückgang bei bis zu 100 Prozent. Für Unternehmen, die besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, steht ein zusätzlicher Eigenkapitalzuschuss zur Verfügung.
      • Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen
        Im Einzelhandel können Abschreibungen auf Saisonware zu 100 Prozent als Fixkosten angesetzt werden. Für die Reisebranche erfolgt eine umfassende Berücksichtigung von Kosten und Umsatzausfällen durch Absagen und Stornierungen.
      • Neustarthilfe für Soloselbstständige
        Die Neustarthilfe sieht eine Zahlung von einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes und eine maximale Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro vor. Sie steht auch nicht fest angestellten Schauspielern und Schauspielerinnen und vergleichbar Beschäftigten zur Verfügung.

Was bleibt unverändert:

  • Lebenshaltung und persönliche Fixkosten von Unternehmern sind weiterhin nicht förderfähig.
  • Beantragung muss weiterhin über sachkundige Dritte (z.B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer etc.) erfolgen. 

Sie haben keinen Steuerberater? Hier sind zwei Optionen:

Weitere Informationen zu den Überbrückungshilfen finden Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums und dem Bundeswirtschaftsministeriums.

 

Härtefallhilfen (Stand 15.06.2021):

Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfen beantragen. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft.  Die Antragstellung erfolgt durch prüfende Dritte (z. B. Steuerberater/in, Steuerbevollmächtigte/n, Wirtschaftsprüfer/in, vereidigten Buchprüfer/in oder Rechtsanwalt/-anwältin) bei der Investitionsbank: 
www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/investieren-finanzieren/haertefallhilfe 

Die Härtefallhilfen wurden bis Ende September verlängert.

Alle Unterstützungsangebote der Bundesregierung finden Sie hier: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Die Online-Anträge für diese Unterstützungsangebote müssen meist durch Prüfende Dritte, wie z. B. über eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, gestellt werden. 

Sie haben keinen Steuerberater? Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt hilft Ihnen weiter. Über den Steuerberatersuchservice der Kammer finden Sie den passenden Steuerberater.
www.stbk-sachsen-anhalt.de/unsere-steuerberater/steuerberatersuchservice/  

Auf www.stbk-sachsen-anhalt.de finden Sie auch Informationen zu allen Corona-Hilfen sowie aktuelle Hinweise zu Verordnungen und Gesetzesänderungen mit Bezug auf die Corona-Krise.

 

Weitere Hilfsprogramme für die Wirtschaft:

Sonderregel für Insolvenzantrag wird verlängert: Weitere Auskünfte können Sie dem folgenden Link entnehmen: https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag/Corona_Insolvenzantrag_node.html

Mit dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" sollen Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützt und dazu motiviert werden, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglicht werden. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Unternehmensberatung der Investitionsbank

Die Corona-Krise hat die Wirtschaft hart getroffen. Hier steigt auch der Beratungsbedarf in Unternehmen. Der Blick von einem unabhängigen Dritten auf die Unternehmensabläufe und -strategie kann helfen, die krisenbedingten Herausforderungen besser zu meistern. Hier möchte das Beratungsprogramm der Investitionsbank ansetzen. Es steht kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern zur Verfügung. Beratungshonorare sind bis zu 50 Prozent (max. 6.000 Euro netto) förderfähig. Bis Ende Mai können noch Anträge bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt eingereicht werden.

Mehr Infos finden Sie hier: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/beraten-werden/beratungshilfeprogramm  
Oder rufen Sie Ihren Förderexperten kostenfrei unter Telefon 0800 56 007 57 an. 

Informationen für die Wirtschaft & Darlehensinformationen

Das Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt stellt auf der zentralen Seite (https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/#c232014) umfassende Informationen zur Verfügung:

Umfangreiche Möglichkeiten der Inanspruchnahme kreditbasierter Liquiditätshilfen stehen bereits zur Verfügung. Folgende Seiten beinhalten die wichtigsten Angebote:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand: 
Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen ab dem 15.04.2020 den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Das Wichtigsten (weitere Informationen finden Sie hier):

Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt: Liquiditätshilfen mit dem Darlehen Sachsen-Anhalt ZUKUNFT

Die Investitionsbank bietet im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen, die unverschuldet durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Wer seine Liquidität absichern und Investitionen realisieren will, kann nun wieder das Darlehen Sachsen-Anhalt ZUKUNFT nutzen. Erfahren Sie hier mehr:
https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/investieren-finanzieren/ib-darlehen-fuer-kleine-mittlere-und-grosse-unternehmen  

Auch Kleinstunternehmen und Freiberufler können mit dem Darlehen Sachsen-Anhalt ZUKUNFT ihre Liquidität absichern. 
https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/investieren-finanzieren/ib-darlehen-fuer-kleine-und-kleinstunternehmen  

Sie haben Fragen? Antworten erhalten Sie über die kostenfreie IB-Hotline 0800 56 007 57. 

 

Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Anlaufstellen in Sachsen-Anhalt, die Unterstützung leisten und Informationen bündeln:

 

Brancheninformationen zum gewerblichen Betrieb

 

Weitere hilfreiche Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten:

Symbol Beschreibung Größe
anlage_1 14. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt
0.2 MB
2021_bundes_infektionsschutzgesetz_notbremse.pdf
0.3 MB
31.07.2021 | Letzte Änderung am 17.06.2021, 16:31 Uhr

© Henning Rode E-Mail

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