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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

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Presse_Stadt_QLB | Startnews

Zusammenarbeit auf dem Quedlinburger Stiftsberg besiegelt

[(c): Sabine Bahß]

Gemeinsame Pressemitteilung der Welterbestadt Quedlinburg
und der Evangelischen Kirchengemeinde Quedlinburg


Langjährige Zusammenarbeit auf dem Stiftsberg mit Kooperationsvertrag gefestigt

Die Fortsetzung ihrer langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Quedlinburger Stiftsberg haben die Welterbestadt Quedlinburg und die Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg am Freitag, 20. November 2020 festgeschrieben. Oberbürgermeister Frank Ruch und Pfarrer Christoph Carstens unterzeichneten eine zweiphasige Kooperationsvereinbarung.
Die Kirchengemeinde als Nutzerin der Stiftskirche und die Welterbestadt als Eigentümerin des Stiftsbergensembles intensivieren im Zuge der aktuellen baulichen Neuausrichtung des Stiftsberges ihre Zusammenarbeit, um gemeinsam die Einrichtung eines neuen musealen Komplexes umzusetzen. Ziel ist die Präsentation von Stiftsgebäuden und Stiftkirche mit Schatzkammern als historisch zusammengehörige Einheit, damit die geistlichen und einzigartigen geschichtlichen Aspekte für Besucher*innen anschaulich vermittelt werden können.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff: „Ich freue mich, dass die heute unterzeichnete Kooperationsvereinbarung die Einheit von Stiftskirche und Stiftsgebäuden für die Zukunft sichern wird. Die Landesregierung leistet ihren Beitrag zur Aufwertung unseres UNESCO-Welterbes Quedlinburg. Sie stellte bereits 9,7 Millionen Euro aus EFRE- und Landesmitteln für Neuausrichtung und museale Gestaltung des Stiftsberges bereit.“
„Wir sind stolz auf die überregionale Strahlkraft unseres Stiftsberges. Unsere Bürger*innen und Gäste dürfen sich darauf freuen, ein spannendes Stück deutsche und europäische Geschichte mit Quedlinburg im Focus in einem Rundgang erleben zu können“, sagte Oberbürgermeister Frank Ruch.

Pfarrer Carstens unterstreicht: „Das Evangelium sagt: `Es kann eine Stadt auf dem Berg nicht versteckt sein, lasst euer Licht leuchten vor den Leuten!` Das lässt sich gut auch auf solch irdische Dinge wie eine Basilika und einen kostbaren Domschatz übertragen. In diesem Sinne will die Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg an dem neuen Konzept für Schloss, Stiftskirche und Domschatz gerne und beständig mitwirken.“

Bis dato besuchten Gäste die Stiftsgebäude als einzelne Sehenswürdigkeiten. Mit der Neugestaltung des Stiftsberges und dem Verschmelzen der Einzelobjekte zu einem Ensemble ändert sich das. Für das erfolgreiche Gelingen des Vorhabens bietet die Vereinbarung eine Orientierung für die Zukunft. Der Vertrag regelt in Phase 1 die Kooperation während des Baugeschehens und der Einrichtung des Museumskomplexes. Der Kooperationsvertrag für die Phase 2, den gemeinsamen Betrieb ab Eröffnung des Stiftsbergensembles, wird folgen.

Zum Quedlinburger Stiftsberg
Der Stiftsberg in Quedlinburg hat eine lange Geschichte. Er ist einer der wichtigsten authentischen Orte der mittelalterlichen Geschichte. Im 10. Jahrhundert wurde hier ein Damenstift gegründet, dessen Hauptaufgabe im Totengedenken für den am 2. Juli 936 verstorbenen ostfränkisch-deutschen König Heinrich I. bestand. Bis zum Jahre 1803 bestand dieses freiweltliche, reichsunmittelbare Damenstift unter der Führung adeliger Äbtissinnen. Nach der Auflösung des Stifts wurde die Stiftskirche St. Servatii zur Gemeindekirche. Die übrigen Stiftsgebäude werden seit 1928 als Museum genutzt.

Quedlinburg, den 20. November 2020

 

Pressekontakt:
Welterbestadt Quedlinburg, Öffentlichkeitsarbeit Sabine Bahß
pressestelle@quedlinburg.de, Telefon 03946 905 522
Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg, Kurator Domschatz Elmar Egner M.A.
egner@domschatzquedlinburg.de; Telefon: 0173 61 51 765

© Sabine Bahß E-Mail

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