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Sicherungsarbeiten am Kaiserhof

Ein weiteres Projekt wird realisiert durch Städtebaufördermittel des Bundes

Das Vorderhaus unseres Veranstaltungshauses ist für Sicherungsarbeiten eingerüstet. [(c): Welterbestadt Quedlinburg]

 


Der Bund unterstützt seit 1971 Städte und Gemeinden mit Finanzhilfen bei der Bewältigung von wirtschaftlichen, baulichen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Für das Schaffen nachhaltiger Strukturen gibt es verschiedene Förderprogramme, die unter dem Titel „Städtebauförderung“ zusammenlaufen. So sollen Innenstädte und Zentren gestärkt werden.


 

Seit geraumer Zeit umkleidet ein Gerüst das altehrwürdige Gebäude des Kaiserhofs in der Pölle 34. „Die Gerüstarbeiten sind abgeschlossen, es folgen die eigentlichen Arbeiten“, erklärt Kerstin Krykalla, Bauingenieurin am städtischen Sachgebiet Hoch- und Tiefbau, Gebäudemanagement. Am 21. Juni starteten die Bauarbeiten an dem zweigeschossigen Einzeldenkmal, dessen einstiger Prunk noch an den Stuckelementen an der Fassade zu erahnen ist. Bei den Arbeiten handelt es sich um Sicherungsarbeiten im Dachgeschoss, die mit Bundesmitteln aus dem Programm der Städtebauförderung finanziert werden. Insgesamt sind, inklusive Kosten für die Planung, 620.000 Euro veranschlagt. Die Arbeiten wurden nötig, weil der Zahn der Zeit an Ziegeln, Blechen und Mörtel seine Spuren hinterlassen und Wasser seinen Weg ins Innere des Gebäudes gefunden hat. Die hölzernen Balken der Dachkonstruktion seien durch Feuchtigkeit und Insektenbefall geschädigt und müssten gesichert werden, um die Statik nicht zu gefährden, erklärt Kerstin Krykalla. Dazu wird zunächst die komplette Dachfläche des ungenutzten Teils des Veranstaltungsgebäudes geöffnet. Elemente der Dachtragkonstruktion werden dann zum Teil ausgetauscht, verstärkt und überarbeitet. Auch Stahlprofilträger werden zur Stabilisierung eingezogen, ehe eine neue Dachflächeneindeckung die Arbeiten abschließen wird. Sanierungsmaßnahmen erfolgen derzeit allerdings nicht.

Auf einen konkreten Zeitpunkt zum Abschluss des Projektes will sich Thomas Malnati, Leiter des Fachbereiches Bauen, Stadtentwicklung und Welterbe nicht festlegen. „Wir müssen schauen, welche Schäden während der Arbeiten noch sichtbar werden und dann behoben werden müssen“, sagt er. Zum Ende des Jahres, so hoffen der Fachbereichsleiter und die Bauingenieurin, könnten die Arbeiten am Vorderhaus des Kaiserhofs abgeschlossen sein.

© Romy Wisniewski E-Mail

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