Sie befinden sich hier: Startseite

Kontakt

Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Aktuell ist die Verwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen!

Montag
9.00 - 13.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

Einwohnermeldestelle:

zusätzlich
jeden 1. Sonnabend im Monat
9.00 Uhr - 12.00 Uhr


Artikel (de) | Presse_Stadt_QLB | Startnews | Unsere Stadt

Neujahrsempfang 2020

20m0217.jpg [(c): Welterbestadt Quedlinburg, Fotograf: Jürgen Meusel]
Neujahrsempfang der Welterbestadt Quedlinburg 2020

Quedlinburgs Oberbürgermeister Frank Ruch und Stadtratsvorsitzende stellten das Ehrenamt in den Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Welterbestadt Quedlinburg.

Am 13. Januar 2020 begrüßte Stadtratsvorsitzende  Dr. Sylvia Marschner rund 300 Gäste, unter ihnen als Ehrengast den Finanzminister von Sachsen-Anhalt, Michael Richter. In ihrer Rede blickte sie auf 2019 zurück: „Dieses tolle Festjahr war nur möglich, weil Sie als Bürgerschaft eine hohe Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt haben und diese auch leben, sei es das Engagement in den Bürgerversammlungen, als Vereinsmitglied oder auch als Unternehmer.“  Ihr Dank im Namen des Stadtrates galt all jenen, die zu den vielen Erfolgen 2019 beigetragen haben. „Mit diesem Festjahr sind wir auf dem Weg zum angestrebten Wir-Gefühl in unserer Stadt weit vorangekommen.“ Besonders hob sie das  Engagement von Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk hervor, die viele Veranstaltungen ehrenamtlich absicherten.
Bezugnehmend auf die Stadtratswahl im vergangenen Jahr mahnte die Vorsitzende: „Für die Arbeit im neuen Stadtrat wünsche ich mir eine von Sachlichkeit und Akzeptanz geprägte, fraktions- und parteiübergreifende Sacharbeit für die positive Entwicklung unserer schönen Welterbestadt - und dass demokratisch, mehrheitlich gefasste Beschlüsse letztlich von allen mitgetragen werden.“
Dem anschließenden filmischen Rückblick auf das Festjahr folgte das feierliche Grußwort des Ehrengastes Michael Richter, dem Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt. Er versicherte bei verschiedenen Vorhaben zu „schauen, wie weit wir da als Land helfen können.“
Das griff Oberbürgermeister Frank Ruch in seiner Neujahrsrede auf und warb erneut dafür, den Erhalt und die Pflege des UNESCO Welterbes als Pflichtaufgabe in Landes- und Bundesgesetzen zu normieren. Er sprach sich dafür aus, separate Haushaltstitel bei Bund und Land einzurichten und Kommunen bei der Bewilligung diesbezüglicher Förderungen von der Verpflichtung zur Kofinanzierung mit Eigenmitteln zu befreien.

In seinem Rückblick hob der Oberbürgermeister das Motto des Sachsen-Anhalt-Tages „Welterbe Weltoffen Willkommen“ hervor, das auch für die Zukunft bestand haben soll. In diesem Zusammenhang war es ihm wichtig, nochmals Danke zu sagen, auch „an meine 320 Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung. Denn jeder Einzelne hat seinen Beitrag dafür geleistet, dass wir auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken dürfen.“ Sein ganz besonderer Dank galt aber auch allen, die sich ehrenamtlich oder professionell für ihre Heimatstadt engagiert haben.

Frank Ruchs Blick nach vorn skizzierte die Aufgaben, die 2020 und  folgend im Fokus stehen werden. Als eine zentrale Grundaufgabe nannte er die  Stabilisierung, Qualifizierung und Verstärkung der personellen Ressourcen. Sie dienen der Erfüllung lokaler bis internationaler Verpflichtungen rund um das Welterbe und den Erhalt des über 80 ha großen städtebaulichen Flächendenkmals. Ebenso sind sie erforderlich, um „unsere Infrastruktur, zuvorderst Straßen und öffentliche Einrichtungen, sowie die auf den Weg gebrachten Exzellenzprojekte, voranzubringen.“ Womit er zur materiellen Basis kam und darauf verwies, das die Finanzen (im Gegensatz zu den personellen Ressourcen) zu ca. zwei Dritteln fremdbestimmt werden. Er verwies auf die gestiegenen investiven Zuweisungen des Landes und und die gute Ausstattung mit Fördermitteln durch Bund und Land, „die allerdings Segen und Fluch bezüglich der aufzubringenden Eigenmittel sind.“

Zurück zur Personalpolitik: 2019 hat die Welterbestadt 28 Stellen, davon zwölf über Ausschreibungen, neu besetzt, aktuell sind fünf weitere ausgeschrieben. Der Oberbürgermeister betonte: „Der Wettbewerb um die klugen Köpfe und geschickten Hände hat sich verschärft und wird sich weiter verschärfen. Wer jetzt noch meint, offene Stellen ausschließlich mit "   Wir erwarten …  und vorwiegend befristet und im unteren Drittel dotiert, qualitativ besetzten zu können, wird vergeblich warten…“ Faire Bezahlung, flexible Arbeitszeiten und -orte, Aufstiegschancen sowie ein vorbildliches betriebliches Gesundheitsmanagement sollen die Stadt weiterhin als attraktiven Arbeitgeber bekannt machen.

Ehremamtstaler
Ernst-Ulrich Jürgens erhielt die Ehrung für sein unermüdliches Wirken seit über 30 Jahren als Vorsitzender des Musik- und Theatervereins. Ihm und seinen Mitstreitern ist es wesentlich zu verdanken, dass das zur „Wende“ unbespielbare Theater am Marschlinger Hof, das Große Haus, heute als Bestandteil des Nordharzer Städtebundtheaters wieder ein Magnet für Einwohner und Touristen ist.

Brigitte Meixner steht ebenfalls für die Wiederbelebung eines historischen Kultur-Ortes: Als Vorstandsmitglied des Klopstockvereins nahm sie den Taler entgegen, mit dem der Förderverein geehrt wird. Der Förderverein hat großen Anteil daran, dass zum Festjahr eine neue Dauerausstellung im Klopstockmuseum entstand und das Gebäude am Schlossberg als literarischer Veranstaltungsort in Sachsen-Anhalt etabliert wird.

Horst Otto nahm die Auszeichnung für den Boxsportverein Quedlinburg entgegen, nicht nur anlässlich seines 70-jährigen Bestehens. In den letzten Jahren fanden die Boxer in die Erfolgsspur zurück und richteten 2019 im Kaiserhof eine anspruchsvolle und gut besuchte Boxsportveranstaltung aus. Diese soll nun sich wieder zu einem jährlichen Event entwickeln.

 

Auszeichnung für Michael Becker
Schon zu vielen Anlässen hat er dafür gesorgt, das Veranstaltungen wie der Neujahrsempfang auch zu einem kulinarischen Erlebnis werden: Wenn Michael Becker alias „Mosi“, Inhaber der Gaststätte „Am Sportplatz“ in der Lindenstraße, mit seinen Mitarbeitern auftafelt, muss sich keiner am Buffet drängeln - es reicht immer für alle. Und es schmeckt. Für diese jahrelange beste Versorgung wurde „Mosi“, für ihn überraschend, von Stadtratsvorsitzender Dr. Sylvia Marschner und von OB Frank Ruch auf die Bühne gebeten, wo sie ihm mit einer der letzten verfügbaren Festjahresmedaillen in Silber dankte.

 

 

 

© Sabine Bahß E-Mail

Zurück | drucken