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Welterbestadt Quedlinburg
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Brühlpark teilweise gesperrt

Brühlpark, Betreten verboten! [(c): Welterbestadt Quedlinburg]

Der Brühlpark ist derzeit ein echtes Sorgenkind. Seit Anfang Februar versperren Bauzäune mit Sperrschildern zahlreiche Wege. Die Welterbestadt Quedlinburg bittet, die Sperrung des Waldteils unbedingt ernst zu nehmen, denn es besteht Gefahr durch Ausbrüche ganzer Äste und Baumkronen. Die Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Viele Bäume, vor allem Buchen, sind durch die Trockenheit der beiden letzten Jahre stark geschwächt.
Nachdem auch das Sturmtief Sabine zusätzliche Schäden verursacht hat, haben die Aufräumarbeiten am 11. Februar begonnen. Arbeiten werden an etwa 70 Bäumen erfolgen.
Aktuell ist eine Fachfirma im Einsatz und entnimmt zunächst Totholz und beräumt Wege. Die Arbeit ist nicht ungefährlich. Erschwert wird sie aber zusätzlich durch einzelne Unbelehrbare. Sie unterschätzen die Gefahr und missachten sogar die Absperrungen während der Fällarbeiten. Darauf angesprochen, reagierten einige mit verbalen Angriffen. Der Baumpfleger erklärt: „Wir fällen keinen Baum zum Spaß, auch uns blutet das Herz, wenn wir eine 120 Jahre alte Buche fällen müssen. Doch wenn wir dann sehen, wie stark zersetzenden Pilze den Baum geschädigt haben, wissen wir, dass die Entscheidung, die Bäume zum Schutz der Menschen zu fällen, richtig war.“
Die Bäume werden gefällt oder auf Hochstubben eingekürzt, sodass beispielsweise Bruthöhlen erhalten bleiben. „So wenig wie möglich, soviel wie nötig“, ist der Grundsatz, erläutert Sabine Meinert, Mitarbeiterin des städtischen Bauhofs und mit der Baumkontrolle im Stadtgebiet betraut. Die Arbeiten im Brühl sind mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Auf schweres Gerät soll weitgehend verzichtet werden, um den Boden zu schonen. Auch das Holz wird liegenbleiben. Es wird Lebensraum und Humusbilder. Als Ersatzhabitate sollen Nistkästen für Vögel und Fledermaushöhlen im Brühl angebracht werden.
Planmäßig sollen die Fällarbeiten im Waldbrühl Ende Februar beendet sein. Ein Ende des Baumsterbens bedeutet das aber nicht. Der Brühl wird weiterhin von Gutachtern überwacht, weitere Fällungen sind zu befürchten. In den entstehenden freien Flächen sollen, so Kai Wiebensohn städtischer Verantwortlicher für Grünflächen und Forste, "lichtliebende Stieleichen gepflanzt und der Brühlpark somit verjüngt werden“. Auch kleine Buchen haben sich bereits angesiedelt – „unser Brühl ist im Wandel“.

Quedlinburg, den 13. Februar 2020

 

Herausgeber: Welterbestadt Quedlinburg, Öffentlichkeitsarbeit, Sabine Bahß, Romy Wisniewski
06484 Quedlinburg, Markt 1
Telefon: 03946/905522
pressestelle@quedlinburg.de

 

© Sabine Bahß E-Mail

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