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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

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  • Fax: 03946 905 9500

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Presse_Stadt_QLB | Startnews

Abbau von Hindernissen für eine barrierearme Stadt

6. Rundgang zur Barrierefreiheit

Am Donnerstag, dem 24. September, folgten zahlreiche Teilnehmer*innen der Einladung des Oberbürgermeisters Frank Ruch und fanden sich zum 6. Rundgang zur Barrierefreiheit ein, dieses Mal in der Süderstadt.

„Ein Vororttermin ist unserer Meinung nach die einzig sinnvolle Möglichkeit, um Erschwernisse und Gefahrenstellen für unsere Mitbürger*innen mit Einschränkungen zu erkennen und vor allem zu verstehen“, erklärt Ulrike Döcke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und Mitglied der AG „Design für Alle“. Ziel sei es, wie bei den vorangegangenen Begehungen auch, vorhandene Hindernisse möglichst barrierearm umzugestalten oder sie gar ganz zurückzunehmen. Tatkräftige Unterstützung kam von Rollstuhlfahrerin Daniela Schäfer, die mutig selbst waghalsige Steilrampen und Bordsteine testete und so Probleme am konkreten Beispiel demonstrierte. Auch Jörg Schulze zeigte beim Gehen mit dem Langstock, welche Schwierigkeiten sehschwache und blinde Personen zu bewältigen haben. Vor allem hinsichtlich einer besseren Orientierung ist ein Blindenleitsystem notwendig, findet er. Ein solches weist auf wichtige Infrastrukturen, wie Bushaltestellen, Treppen sowie Ein- und Ausgänge hin. Insgesamt wurde die Gruppe in der Süderstadt an mehreren Stellen fündig und regte kreative Verbesserungen an. Dabei hatten sie auch ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen im Blick, die zum Beispiel von ebenen Gehwegen genauso profitieren würden. 

„Die Welterbestadt Quedlinburg und ihre Ortsteile sind für alle Bürger*innen da, deshalb müssen wichtige Versorgungseinrichtungen für alle erkennbar, zugänglich und nutzbar sein“, bekräftigt Ulrike Döcke und betont die Absicht der Stadtverwaltung, eine möglichst barrierearme Gestaltung umzusetzen. Für das kommende Jahr ist eine Inaugenscheinnahme der Ortsteile im Gespräch.  Oberbürgermeister Frank Ruch zeigte sich sehr dankbar für die rege Teilnahme und lobte die AG „Design für Alle“, die auch den diesjährigen Rundgang vorbereitet hat. „Ganz barrierefrei werden wir vielleicht nie werden können, aber ich verspreche Ihnen, dass es unser Bestreben ist, immer besser zu werden“, so das Stadtoberhaupt.

Die Vertreter*innen der Stadt, u.a. aus den Bereichen Bauhof, Liegenschaften, Tiefbauamt und Straßenverkehr, freuten sich über die engagierte Unterstützung verschiedener Akteure aus der Stadt und dem Landkreis. Mit dabei waren die Evangelische Stiftung Neinstedt, die Lebenshilfe Harzkreis und einige Bewohner*innen des Wohnprojektes Weingarten, das Aktionsbündnis „Landkreis Harz inklusiv“, die Pflegeeinrichtungen der AWO und AZURIT, die Arbeitsgemeinschaft „Design für Alle“, der Blinden- und Sehbehindertenverband, die WoWi und die Wohnungsgenossenschaft.

© Romy Wisniewski E-Mail

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