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Unternehmensbesuche: Tourismusbetriebe in den Ortschaften im Fokus

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Unternehmensbesuche: Tourismusbetriebe in den Ortschaften im Fokus

Wie geht es den Unternehmen in den Ortschaften? Dies stand bereits des Öfteren auf der Agenda der Betriebsbesuche des Oberbürgermeisters Frank Ruch. Am 7. Februar ging es diesmal speziell um den Bereich Tourismus und Gastwirtschaft.

Erste Station war das von Marion Winderlich geführte Hofmanns-Kur-Café mit Hotel Haus Kehrwieder. Das Traditionshaus besteht als Café bereits seit 1922. Im Jahr 1994 kam dann das Hotel hinzu – im Ort fehlten Übernachtungskapazitäten. Heute hält das Unternehmen 16 behindertengerechte Hotelzimmer sowie sechs Pensionszimmer vor. Auch wenn Tagesgäste durch das geschlossene Kurzentrum fehlen steigen die Übernachtungszahlen. Marion Winderlich: „Das hat sowohl allgemeine als auch individuelle Gründe.“ Feststeht: „Die Zuordnung zur Welterbestadt Quedlinburg hat einen deutlich positiven Effekt, auch durch die gute Kooperation mit der Quedlinburg-Tourismus- Marketing GmbH (QTM). Zudem wirken sich der allgemeine Trend zum Deutschland-Tourismus sowie die Harzrandlage sehr positiv aus. Nicht jeder muss immer in die Sonne“, stellt Marion Winderlich fest.

„Jeder Betrieb muss etwas Besonderes einfallen lassen und erfolgreich die eigenen Fachkräfte ans Unternehmen binden.“ Dies schafft die gelernte Krankenschwester, die den Betrieb 2017 übernommen hat, mit ihren zwölf Angestellten, die gemeinsam ein „ganz tolles Team“ bilden. Sie haben sich auf barrierefreie Unterbringung und auch auf ältere Reisende mit Behinderungen spezialisiert. Spezielle Events wie Blaskonzerte und Schlachtefeste in Kooperation mit Reiseveranstaltern und Anbietern der Region binden zusätzlich Kunden.

 

Diesen Aussagen kann Familie Goschke beim Anschlusstermin im Gasthof zum Bären in Gernrode nur zustimmen. Sie sieht den eigenen Erfolg als eine Mischung aus bedingungslosem Einsatz für das Unternehmen, dem erfolgreichen Besetzen einer Angebotsnische sowie der guten touristischen Angebotsstruktur im Umfeld, wie z. B. dem Kuckucksuhrenmuseum und der Harzer Schmalspurbahn. Seit 1993 führt der heute 64-jährige Rolf Goschke mit seiner Frau Gabriele den Gasthof. Als leidenschaftlicher Musiker stand er früher mit vielen Größen des Musikzirkus wie Nina Hagen oder den Puhdys als DJ auf der Bühne und weiß auch heute noch seine Gäste spontan oder bei Feiern trefflich musikalisch zu unterhalten. Erfolg hat man vor allem durch die behaltene Bodenständigkeit und die Spezialisierung auf Urlauber mit Hunden, wodurch das Haus mit 59 Betten, Restaurant und Bowlingbahn gut ausgelastet ist. Für die Zukunft wünscht sich Familie Goschke engagierte Nachfolger, die den mit viel Herzblut aufgebauten und geführten Gasthof weiter betreiben. Gern möchte man in den kommenden Jahren noch mit für einen fließenden Übergang sorgen.

Ein weiteres Traditionshaus bildete den Abschluss der Unternehmensbesuch an diesem Tag – das Restaurant Felsenkeller in Bad Suderode. Am Ende des Kurparks direkt am Sportplatz gelegen profitiert die Einrichtung vor allem im Sommer von der landschaftlich attraktiven Lage an verschiedenen Wanderwegen mit Spielplatz und Minigolfanlage. Die Liegenschaft selbst gehört der Welterbestadt Quedlinburg. Thomas Kopka, Betreiber des Felsenkellers, sowie die Welterbestadt Quedlinburg bekennen sich gemeinsam zu Erhalt und Betrieb der Anlage und des 1875 erbauten Gebäudes. Das Besondere: Der das Grundstück querende Kalte-Tal-Bach verläuft direkt unter dem Haus, welches sich auch für stilvolle Feiern für bis zu 140 Gäste zu jeder Jahreszeit anbietet. Anerkennung spricht Oberbürgermeister Frank Ruch Betreiber Thomas Kopka für die große Konstanz und hohe Qualität des Angebotes aus. Herr Kopka ist bereits seit 1996 Pächter des Restaurants. Seitdem profitieren Restaurant und Ortschaft Bad Suderode gleichermaßen von dem auch im Winter an den meisten Tagen geöffneten Lokal.

© Henning Rode E-Mail

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