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Reisebericht Tour de France 2025

Vom 4. bis 9. Juli reisten Mitglieder unseres Freundschaftsvereines und der TSG GutsMuths nach Aulnoye-Aymeries, um gemeinsam mit Mitgliedern des französischen Vereines an kulturellen und sportlichen Höhepunkten teilzunehmen. Am Freitag gab es im Guy Moquet Social Center ein herzliches Wiedersehen mit französischen Freunden. Wie immer wurden wir mit einem breiten Lächeln, „la bise“ (Küsschen an die Wangen) und ein freundliches „Ca va“ empfangen. Es wurde gegrillt sowie die kommenden Ausflüge besprochen. Während unserer Reise in die 2016 gegründete Region Hauts de France durchquerten wir die Departements Nord, Pas-de-Calais und Somme.

Nach einer kurzen Nacht fuhr der Tross Sonnabend bestehend aus der Kultur-Gruppe und der Tour-Gruppe Richtung Opal-Küste an den Atlantik. Bei Souchez konnte die Bergwertung der 1. Etappe der Tour miterlebt werden. Besonders bestaunt wurde das Fluidum von den 5 „Tour-Neulingen“. Man vergnügt sich mehrere Stunden, um dann 2 Stunden vor dem Peleton für 20 Minuten die einmalige Werbekarawane und für einige Sekunden die Rennfahrer selbst zu sehen. Nach dem Zusammenschluss mit der Kulturgruppe, die bereits die Region und ein Schloss erkundete, fuhren wir von Saint Valery sur Somme mit einem dampfbespannten Schmalspurzug entlang der Somme-Bucht und wurden mit einem 5-Gänge-Menue verwöhnt.

Am Sonntag wurde total entspannt von allen die 2. Etappe verfolgt, die unmittelbar vor unerem Quartier in Nesles vorbei führte. Bei einer karneval-ähnlichen Stimmung wurde Jagd auf die „Wurfgeschosse“ der Werbekarawane gemacht.

Montag gab es für die Kuturgruppe eine Führung durch Mareïs-Museum für handwerkliche Fischerei, dann Leckereien in einer Schokoladenfabrik und eine Weinprobe. Bei Berck wurde eine Robbenkolonie beobachtet. Die Tourgruppe gönnte sich wieder eine Bergwertung bei Cassel.

Für den Dienstag, unseren letzten gemeinsamen Tag, hatten sich unsere französichen Freunde einen besonderen Leckerbissen einfallen lassen. Nach dem obligatorischen Einkauf in einem Supermarkt fuhren wir zur Atlantikküste, sahen Kriegsreste (Batterie Todt), vom Cup Gris-Nez konnten wir die Kreidefelsen von Dover in ca. 33 km Entfernung sehen und fuhren weiter nach Calais zur großen Überraschung. Die war wirklich groß; ein 10 m hohes, 72 t schweres Ungetüm erwartete uns uns nahm uns sogar 560 m auf seine Rücken mit.

Die gesamte Zeit über wurden wir von unseren französichen Freunden mit vollem Engagement um- und versorgt. Besser als Lillia kann man unseren Dank nicht ausdrücken.

„Liebe Freundinnen und Freunde,

vielen lieben Dank für euren herzlichen Empfang, die tolle Stimmung und die großartige Organisation unserer Reise zur Tour de France!

Jeder Kilometer war voller Freude, Herzlichkeit und echter Freundschaft.

Ein großes Dankeschön an alle Organisator:innen für euren Einsatz – und an unsere fantastische Gruppe für das Lächeln, den Teamgeist und die schöne Zeit zusammen.

Diese Reise bleibt lange in unseren Herzen.“

Merci beaucoup!