Öffentlichkeitsbeteiligung zum »Zukunftsprojekt Morgenrot« läuft noch bis 1. Juni
Die Welterbestadt Quedlinburg informiert über die laufende Öffentlichkeitsbeteiligung zum „Zukunftsprojekt Morgenrot“. Noch bis einschließlich 1. Juni 2026 können Bürgerinnen und Bürger die Unterlagen zur 32. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie zum Bebauungsplan Nr. 74 einsehen und Stellungnahmen abgeben.
Der Stadtrat hatte bereits im Februar 2025 die entsprechenden Aufstellungsbeschlüsse gefasst. In seiner Sitzung am 16. April 2026 wurden die aktuellen Planentwürfe, die Begründungen einschließlich Umweltberichte sowie die Veröffentlichung zur Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange beschlossen.
Ziel der Planungen ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für neue Industrie- und Gewerbeflächen sowie für Flächen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu schaffen. Vorgesehen sind unter anderem Freiflächen-Photovoltaikanlagen, Windenergieanlagen und Batteriespeicher.
Die Unterlagen sind seit dem 27. April 2026 veröffentlicht und können bis zum 1. Juni 2026 eingesehen werden:
- auf der Internetseite der Welterbestadt Quedlinburg (www.quedlinburg.de) unter „Bauleitpläne und Konzepte im Verfahren“ auf der Startseite sowie im Menübereich unter www.quedlinburg.de/Bauen-Umwelt-und-Verkehr/Stadtplanung/Bebauungspläne
- über das Beteiligungsportal des Landes Sachsen-Anhalt: https://beteiligung.sachsen-anhalt.de/
- im Technischen Rathaus, Halberstädter Straße 45, Quedlinburg, Erdgeschoss, Raum 017b (barrierearm). Die Einsichtnahme ist dort montags und freitags von 9 bis 13 Uhr, dienstags von 9 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr möglich. Vor Ort besteht zudem die Gelegenheit, Fragen zur Planung zu stellen und die Inhalte erläutern zu lassen.
Zu den veröffentlichten Unterlagen gehören unter anderem:
- die Entwürfe der Flächennutzungsplanänderung und des Bebauungsplanes,
- Umweltberichte,
- Untersuchungen zu Natur- und Artenschutz,
- Gutachten zu Verkehr, Entwässerung sowie Lärm- und Schattenwirkungen,
- Prüfungen zu möglichen Auswirkungen auf das UNESCO-Welterbe und das Landschaftsbild.
Bereits im bisherigen Verfahren gingen zahlreiche Stellungnahmen von Fachbehörden, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern ein. Themen waren unter anderem Natur- und Artenschutz, Landwirtschaft, Verkehr, Wasserhaushalt, Bodenqualität, Sichtachsen sowie mögliche Auswirkungen auf das UNESCO-Welterbe und das Landschaftsbild rund um Quedlinburg.
Stellungnahmen können während der Beteiligungsfrist per E-Mail an marion.jantsch@quedlinburg.de oder beispielsweise postalisch an die Welterbestadt Quedlinburg, Markt 1, 06484 Quedlinburg, eingereicht werden.
Die Stadt weist darauf hin, dass nicht fristgerecht eingegangene Stellungnahmen bei der weiteren Beschlussfassung möglicherweise nicht berücksichtigt werden können.