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Rathenaustraße: Bauarbeiten beginnen Dienstag (06.04.2021)

Umleitungsschilder: Rathenaustraße gesperrt  [(c): Welterbestadt Quedlinburg]

Am Dienstag nach Ostern (6. April) startet mit den Tiefbauarbeiten in der Walter-Rathenau-Straße ein Baumarathon in Quedlinburg. Die Umleitung ist ausgeschildert. Die Schilder stehen. Gebaut wird in einem ersten Bauabschnitt von der Kreuzung Magdeburger Straße bis Frachtstraße, wobei beide Kreuzungen offen sind, in Vollsperrung. Etwa acht Wochen soll hier gebaut werden.

In insgesamt neun Bauabschnitten und über zwei Jahre Bauzeit wird die ehemalige Ortsdurchfahrt der B6 über Rathenaustraße, Harzweg bis zum Kreisverkehr Moorberg erneuert. Hintergrund ist die Übertragung der Zuständigkeit vom Land an die Welterbestadt Quedlinburg. Nach dem Bau der A 36 und der Ortsumfahrung Quedlinburg erfolgte 2018 die Herabstufung von Teilen der Landesstraße 66 und 239. Seit Juli 2020 sind diese Straßenabschnitte in städtischer Zuständigkeit. 
Vor der Übergabe sind eine Schadensklassifizierung und Gespräche zwischen Landesstraßenbaubehörde und Stadt erfolgt, um die Straße in einem ordnungsgemäßen und funktionierenden Zustand zu übergeben. Die Arbeiten konnten 2019 nicht beginnen da dies in die Zeit des Sachsen-Anhalt-Tages und Festjahres gefallen wäre. 
Absprachen mit dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Ostharz (ZVO) folgten. „Am Hauptsammler, in dem das Schmutzwasser aus Stecklenberg, Warnstedt und Neinstedt im Straßenverlauf Gernröder Weg, Harzweg, Rathenaustraße, Ditfurter Weg zur Kläranlage geleitet wird, sind Arbeiten notwendig“, erklärt Matthias Witte, technischer Leiter des ZVO. 
Gemeinsam bereiteten die Beteiligten die Baumaßnahme vor. Der ZVO koordiniert, tritt als Gesamtbauherr auf und wird vom Ingenieurbüro Lars Deuter unterstützt.
Aus technologischen, verkehrstechnischen und wirtschaftlichen Gründen wurde entschieden, in zwei Jahresscheiben zu bauen. „Berücksichtigt wurden dabei auch die weiteren Tiefbauvorhaben, die daraus resultierenden Umleitungen und der ÖPNV in der Stadt“, informierte Susanne Krüger, Tiefbauingenieur im städtischen Sachgebiet Hoch- und Tiefbau und Gebäudemanagement. „Es wurden einvernehmliche Lösungen gefunden.“

In der Rathenaustraßen wird am Dienstag zwischen der Kreuzung Magdeburger Straße und Frachtstraße die Deckschicht der Fahrbahn abgenommen. Die darunter befindliche Tragschicht wird nur dort entnommen, wo der Kanalbau erfolgt. Hier muss ein neuer Schmutzwasserkanal gebaut werden. „Der alte stammt in weiten Teilen aus dem Jahr 1913“, erläutert Lars Deuter. Auch ein Teilstück der Trinkwasserleitung und der Gasleitung muss in diesem Abschnitt erneuert werden.

Im zweiten Bauabschnitt von der Kreuzung Frachtstraße bis vor den Kreisverkehr am Bahnhof werden Schmutzwasserkanal, Trinkwasserleitung und ein neuer Niederschlagswasserkanal verlegt. Die Fachleute rechnen auch hier mit einer Bauzeit von etwa acht Wochen.

Als dritter und letzter Abschnitt in diesem Jahr soll vom Kreisverkehr am Bahnhof bis zur Kreuzung Stresemannstraße gebaut werden. Schmutzwasserkanal, eine Gashochdruckleitung und Teile der Trinkwasserleitung werden erneuert. „Da der Kreisverkehr recht knifflig ist, sind etwa zwölf Wochen Bauzeit vorgesehen“, erläutert Lars Deuter.

Gebaut wird voraussichtlich bis 26. November. Für die Gesamtmaßnahme sind 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Das Land trägt 800.000 Euro für den Straßenbau, „die verbleibende Summe ist für den Leitungsbau des ZVO“, sagt Matthias Witte.

Im Jahr 2022 wird dann in mehreren kleinen Abschnitten weiter bis zum Moorberg gebaut. Arbeiten in der Stresemannstraße gehören ebenfalls noch zum Projekt, erfolgen aber erst zum Ende der Baumaßnahme.

Hinweise:
Umleitungen für Fahrzeugverkehr
sind ausgeschildert. Der überörtliche Verkehr wird über die Umgehungsstraße gleitet. Fußgänger und Radfahrer können die Geh- und Radweg weiter benutzen.

ÖPNV: Die Haltestellen Voßbrücke und Magdeburger Straße, entfallen. In der Straße Am Bicklingsbach wird eine Haltestelle eingerichtet.
Stadtverkehr: Für die Buslinie 206 entfallen bei den Fahrten 8:35/9.35/14.35 die Haltestellen Zentralfriedhof und Klopstockweg. Bei den Fahrten um 11:35 / 16:35 Uhr entfällt die Haltestelle Voßbrücke.
In einem späteren Bauabschnitt wird der Busbahnhof mit allen Haltestellen in die Straße „An der Walze“ verlegt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Harzer Verkehrsbetriebe.

 

Quedlinburg, den 1. April 2021

 

Herausgeber:
Welterbestadt Quedlinburg
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit / Neue Medien
Sabine Bahß
06484 Quedlinburg, Markt 1      
pressestelle@quedlinburg.de     

 

 

© Sabine Bahß E-Mail

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