Inhalt

Winterdienst: Städtischer Bauhof hat aufgerüstet

Für die anstehende Wintersaison sind die Vorbereitungen am städtischen Bauhof abgeschlossen. Die Fahrzeuge sind umgebaut, das Streugutlager gefüllt. „Für einen ‚normalen‘ Quedlinburger Winter sind wir gerüstet“, sagt Kerstin Held, Leiterin des städtischen Bauhofs.

Die Aufgaben im Rahmen des Winterdienstes sind genau festgelegt und werden dementsprechend koordiniert. Die Bauhofmitarbeiterinnen und -mitarbeiter konzentrieren sich bei der Ausführung des Winterdienstes auf öffentliche Gehwege, Fußgängerzonen und -überwege, Bushaltestellen sowie Gefahrenstellen und verkehrswichtige Bereiche. Die Wege und Straßen werden im Rahmen der erprobten Tourenpläne in einer bestimmten Reihenfolge nach ihrer Verkehrswichtigkeit und der möglichen Gefahrenlage geräumt und gestreut. Das betrifft kommunale Straßen, für Kreis- und Landesstraßen ist der Bauhof nicht zuständig. Sie werden von den Kreismeistereien und dem Landesstraßenbaubetrieb geräumt. Laut Landesstraßengesetz sind Kommunen nicht verpflichtet, unbegrenzt Winterdienst zu leisten. Vielmehr orientiert sich der Aufwand an der technischen, personellen und finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommune.

Die vorhandenen Streugut-Vorräte, ausreichend für die Kernstadt und die Ortsteile, umfassen 100 Tonnen Salz für Asphaltstraßen, 75 Tonnen Split für Gehwege und 25 Tonnen eines Split-Salz-Gemisches für Kopfsteinpflaster. Die Bestellung des Materials erfolgte bereits zur Jahresmitte; eingekauft wurde zu Sommerpreisen. Das Streugut lagert in einer Halle des Bauhofs, abseits von den Fahrzeugen und Geräten, die andernfalls Schaden nehmen würden. Die Fahrzeuge sind bereits für den Winterdienst umgerüstet. Statt Ladeflächen und Sommeraufbauten, sind Pflüge und Streumaschinen aufmontiert. Zusätzlich zu den vorhandenen Fahrzeugen wird seit vielen Jahren ein Räumfahrzeug gemietet, um insbesondere den Gegebenheiten in den engen Straßen gerecht zu werden.

Personell wird der Winterdienst von allen Mitarbeitern während der regulären Arbeitszeit und wenn notwendig von bis zu 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen der Rufbereitschaft außerhalb der regulären Arbeitszeit abgesichert. „Bei entsprechenden Witterungsverhältnissen, gehen alle Kolleginnen und Kollegen in den Wintereinsatz“, informiert Kerstin Held. In der schnee- und eisfreien Zeit sind die Teams Straßenunterhaltung sowie Stadtgrün und Forste mit den üblich anfallenden Arbeiten beschäftigt: „Dazu gehören unter anderem die Baumpflege, Reparaturarbeiten und Wegebau, Reinigung von Regenwassereinläufen, Leeren von Papierkörben“, ergänzt Rene Leuthold, verantwortlicher Mitarbeiter für Straßenunterhaltung, Straßenreinigung und Winterdienst.

03.12.2025