Aktuelles aus Quedlinburg: Brandschutz auf dem Stiftsberg auf der Zielgeraden
Als eines der letzten Elemente für den umfassenden Brandschutz auf dem Stiftsberg, erreichte ein Notstromaggregat am Dienstag, dem 30. Juni, die Baustelle. Mit Hilfe eines Krans wurde der sieben Tonnen schwere Container mit der Anlage an seinem Platz unterhalb der Klippen an der Mühlenstraße abgesetzt. Künftig wird das Aggregat das bislang eingesetzte Leihgerät ersetzen und im Fall eines Stromausfalls die Heißschaumlöschanlage mit Energie versorgen.
Ein extra gebautes Fundament bietet der Maßanfertigung Platz. Zur sicheren Lastabtragung wurden zwei Fundamente bis auf den Felsen gegründet und Stahlträger als Auflager für das Aggregat mit diesem verankert. Der aufliegende Container, in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde in dezentem Grau gehalten, wird noch mit einem Holzsichtschutz eingehaust. So soll sich die etwa sechs Meter lange und zweieinhalb Meter breite Box möglichst unauffällig in die Umgebung einfügen. „Der überwiegende Teil der Arbeiten für den Brandschutz ist damit erledigt. Es gibt noch kleinere Restarbeiten, aber insgesamt ist soweit alles vor Ort“, informierte Melanie Schade, Architektin im städtischen Sachgebiet Stiftsberg.
Voraussichtlich am 8. und 9. Juli wird ein Techniker das Notstromaggregat in Betrieb nehmen, ehe es am 10. Juli einsatzfähig ist. Die Anlage mit einer Leistung von 50 Kilowatt wird regelmäßig gewartet, jährlich geprüft und zusätzlich alle drei Jahre von einem Sachverständigen kontrolliert. Für die Verladearbeiten war der Kreuzungsbereiches Rittergasse/Wassertorstraße/Mühlenstraße voll gesperrt.