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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Montag
9.00 - 13.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

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zusätzlich
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Artikel (de) | Presse_Stadt_QLB

Projekt für die Verbesserung der Energieeffizienz - beispielhaftes Solarpanel ist Ziel

GovernEE

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind gegenwärtig ausgesprochen aktuelle Themenfelder. Geht es um die Nutzung erneuerbarer Energien in denkmalgeschützten Gebäuden wird es problematisch. Solarkollektoren oder Photovoltaikmodule auf einem Denkmal? Dachlandschaften gehören im Denkmalbereich zu den ausgesprochen sensiblen Bereichen. Solaranlagen sind hier nur bedingt zulässig. Der Bedarf an gezielter Forschungsarbeit und Produktentwicklung ist groß.
\"GovernEE\"

Vor diesem Hintergrund nimmt die Stadt Quedlinburg am EU Projekt \"GovernEE\" teil. Das große Ziel heißt dabei unter anderem, ein Solarpanel zu finden, welches beispielhaft auch für historische Gebäude in andern Ländern Anwendung finden kann, ohne den Schutzstatus historischer Dachlandschaften zu gefährden.
\"Quedlinburg steht wie andere Flächendenkmale vor der Frage, wie die konkurrierenden Ansprüche auf ein modernes Energiemanagement einschließlich der Nutzung regenerativer Energie und die Bewahrung des Denkmalcharakters der Stadt miteinander in Einklang gebracht werden können\", begründet Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht die Projektteilnahme. Hierfür seien geeignete technische Lösungen aber auch rechtliche Regelungen dringend vonnöten. Zur Verminderung des bestehenden Konfliktpotenzials bot die EU ein Forschungsprojekt an, das für Quedlinburg keinen eigenen finanziellen Beitrag außer dem ohnehin anfallenden Personalaufwand erfordert. So haben sich der Burgenlandkreis und Quedlinburg aus Deutschland, Bologna aus Italien, Prag aus der Tschechischen Republik und eine ungarische Kleinstadt zusammen gefunden, um unter dem Dach der EU und unter Mitarbeit zweier wissenschaftlicher Einrichtungen aus Österreich und Italien für jede der beteiligten Städte nach Lösungen zu suchen. dabei geht es um unterschiedliche Projekte, von der Entwicklung IT-basierter Meßsysteme, wissenschaftlichen Testreihen um die Effizienz von Dämmstoffen zu ermitteln bis zu einem Solarpanel. Nach einer Auftaktveranstaltung fand nun vom 1. bis 3.November 2010 ein erstes offizielles Treffen des \"political boards\" und der Projektarbeitsgruppe in Ungarn statt. Unter Mitwirkung der verschiedensten Gremien und der lokalen Akteure sollen neben allgemeinen Lösungsvorschlägen auch mindestens ein Pilotprojekt bis 2012 bzw. 2013 umgesetzt werden. Hierzu werden verschiedene lokale Akteure einbezogen, um Entscheidungsträger und Akteure auf dem Weg zu einer energiebewussten Politik zu begleiten.
Das Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg soll dabei mit seinen Erfahrungen und Kontakten für das Gesamtprojekt als Kompetenzzentrum fungieren.



Quedlinburg, den 19. November 2010

Herausgeber der Presseinformation:
Stadt Quedlinburg
Markt 1
06484 Quedlinburg
Tel: 03946/905522
Fax: 03946/9059522
E-Mail: pressestelle@quedlinburg.de

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