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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Montag
9.00 - 13.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

Einwohnermeldestelle:

Freitag
geschlossen

zusätzlich
jeden 1. Sonnabend im Monat
9.00 Uhr - 12.00 Uhr

Übernachtung online

Kunst, Kultur und Literatur

Wipertikirche

Alle Termine zu dieser Veranstaltung 01.05.2018 - 31.10.2018

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mit wechselnden Ausstellungen  

Kunst, Kultur und Literatur

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Felix Martin Furtwängler. PEINTRE GRAVEUR. Druck-Kunst-Buch.    

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Artikel (de)

Stadtsanierung

Es war kurz nach der politischen Wende, als in der Quedlinburger Altstadt - bedingt durch eine längere Phase des Verfalls - Flächenabriss praktiziert wurde.
Diesen stoppte der Runde Tisch am 10. Januar 1990.
Im Sommer desselben Jahres begannen vorbereitende Untersuchungen für eine Stadtsanierung, die im Januar 1991 abgeschlossen wurden. Bereits am 18. Februar 1991 legte die Stadtverordnetenversammlung das Sanierungsgebiet fest. Es hat eine Größe von 180 ha, umfasst die Altstadt, die Neusstadt, Münzenberg, Schlossberg mit der Stiftskirche St. Servatius sowie an die genannten Gebiete angrenzende Ariale. Im Sanierungsgebiet, das seit 20. August 1991 mit der Sanierungssatzung rechtsverbindlich ist, stehen etwa 2000 Gebäude. Im März 1991 verabschiedeten die Quedlinburger Stadtverordneten die Gestaltungssatzung für den Altstadtbereich. In Form der Gestaltungsfibel ist den Bauherren im Jahr 2000 anschauliches Material zur Verfügung gestellt worden zur Umsetzung der Gestaltungssatzung für Baumaßnahmen im Sanierungsgebiet. Der Satzungsbeschluss für das Erhaltungsgebiet erfolgte im Juni 1992.
Als Sanierungsträger beauftragte die Stadt die Neue Heimat Niedersachsen, heute BauBeCon Sanierungsträger GmbH, mit der weiteren Vorbereitung und Durchführung der Sanierung.
Auf Grundlage der Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen wurde Quedlinburg im Sommer 1991 in das Förderprogramm \"Städtebaulicher Denkmalschutz\" und 1992 in das Förderprogramm \"Stadtsanierung\" aufgenommen.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz engagiert sich seit 1992 in besonderer Weise in Quedlinburg.
Sie stellt über das Fachwerkhäuserprogramm Gelder zur Verfügung und begleitet finanziell verschiedenen repräsentative Projekte wie z.B. die Sanierung der Blasiikirche und die Arbeiten am Schlossberg und der Stiftskirche über Sonderförderungen.
Eine intensive Situationsanalyse der Quedlinburger Innenstadt erfolgte im Sommer 1992. Nach einer
Beratungsphase mit den Bürgern der Stadt wurde per Ratsbeschluss im Herbst 1996 der Städtebauliche Rahmenplan verabschiedet. Somit war die planerische Grundlage als Handlungskonzept für die Sanierung geschaffen. Auf Grund der Veränderung der Rahmenbedingungen (Bevölkerung, Einzelhandel, Wohnraumbedarf, finanzielle Zuwendungen) wurde der Städtebauliche Rahmenplan in Form einer 1. Fortschreibung in den Jahren 2006 / 2007 überarbeitet und soll im Dezember 2007 in der geänderten Fassung durch den Stadtrat beschlossen werden.


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