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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Derzeit ist das Rathaus für den Besucherverkehr nicht zugänglich. Bitte kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon zur Terminvereinbarung!

Die Einwohnermeldestelle ist geöffnet.

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Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
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9.00 - 13.00 Uhr und
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Freitag
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Einwohnermeldestelle:

zusätzlich
jeden 1. Sonnabend im Monat
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CORONA - Informationen für Unternehmen

CORONA - Informationen für Unternehmen

Die Welterbestadt Quedlinburg möchte die ansässigen Unternehmen bestmöglich durch die Krise begleiten und hat dazu einen eigenen Maßnahmenkatalog entwickelt. Zudem bieten das Land Sachsen-Anhalt, Unternehmensverbände und verschiedene Bundesbehörden umfangreiche Hilfsprogramme an und stellen auf Ihren Internetseiten Informationen zusammen, mit denen sich Unternehmen gezielt zum Thema „Corona-Virus“ informieren können. Die Welterbestadt Quedlinburg hat auf dieser Seite die wichtigsten Informationen und Links für Sie kompakt zusammengestellt. Folgende Themen finden dabei besondere Berücksichtigung:

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Wie unterstützt die Welterbestadt Quedlinburg ihre Bürger*innen und Unternehmen?

Die Welterbestadt Quedlinburg war und ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten in vielen Bereichen aktiv, um vor Ort konkret zu unterstützen. Dies betrifft

  • Gewerbesteuer
  • Kitagebühren
  • Sondernutzungen
  • Bauaufträge / Lieferungen und Leistungen
  • Versorgungsunternehmen

Erleichterungen durch die Kommune sind stets dem Pandemiegeschehen, der übergeordneten Gesetzeslage (vor allem den Eindämmungsverordnungen des Landes Sachsen-Anhalt) sowie der individuellen wirtschaftlichen Betroffenheit anzupassen. Sollten Sie weiterer Unterstützung im Rahmen der kommunalen Zuständigkeit bedürfen, wenden Sie sich gern an uns.

Unternehmensdatenbank:

Für viele Unternehmen und vor allem Handel Treibende wurde in der aktuellen Krise vor allem deutlich: Wer digital nicht existiert, findet auch analog nicht statt. Deshalb unterstützt und fördert die Wirtschaftsförderung der Welterbestadt Quedlinburg die digitale Sichtbarkeit und Auffindbarkeit aller Unternehmen der Welterbestadt mit dem neuen Internetportal www.quedlinburg-lokal.de. In der Krise gestartet als Plattform für all jene, die trotz der Eindämmungsverordnung Leistungen für die Öffentlichkeit anbieten konnten, wurde das Portal nun zu einer attraktiven lokalen Unternehmensdatenbank ausgebaut, die offen ist für alle Gewerbetreibenden. 

Orientierungsberatung zur Digitalisierung:

Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen möchten, welche Chancen die Digitalisierung speziell für Sie bietet oder einen Gesprächspartner brauchen um herauszufinden, welche digitalen Werkzeuge für Sie und Ihr Gewerbe die richtigen sind, möchten wir uns ebenfalls gern als Gesprächspartner anbieten.

Sondernutzungsgebühren:

Die Welterbestadt Quedlinburg unterstützte alle lokalen Gastronomen und Einzelhandelsbetriebe durch das Aussetzen der Sondernutzungsgebühren für drei Monate ab dem Datum der möglichen Wiedereröffnung. Diese Regelung wurde verlängert bis zum 30. September. Voraussetzung war die Beantragung der Sondernutzung (übliches Prozedere). Die Gebühren wurden für den entsprechenden Zeitraum erlassen. Bei bereits erfolgter Beantragung von Sondernutzung ist kein weiterer Antrag zu stellen.

Ebenfalls bestand die Möglichkeit innerhalb dieses Zeitrahmens, die Sondernutzung punktuell auf Anzeige zu erweitern.

Ab dem ersten Oktober entfällt der pauschale Erlass der Sondernutzungsgebühren. In Härtefällen können jedoch Anträge auf Erlass der Sondernutzungsgebühren mit einer entsprechenden Begründung weiterhin gestellt werden.

 

Informationen zur geltenden Gesetzeslage (VO)?

Am 30. Oktober erließ die Landesregierung Sachsen-Anhalt die Zweite Verordnung zur Änderung zur "8. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt".  Diese Verordnung gilt zunächst vom 2. November bis 30. November 2020. 

Zusammenfassung der wichtigste Inhalte/Änderungen (für detaillierte Informationen siehe Verordnung):

  • Allgemeine Hygieneregeln, Mund-Nasen-Bedeckung:
    • In allen Einrichtungen, Betrieben sowie bei Angeboten und Veranstaltungen im Sinne dieser Verordnung sind Hygienevorschriften entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu beachten. Es gelten strenge Auflagen zur Hygiene, um die Reduzierung von Kontakten sowie den Schutz der Anwesenden vor Infektionen sicherzustellen durch:
      1. Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern; bei Chören und ähnlichen Gesangsgruppen gilt dies unter der Maßgabe eines Mindestabstands von 2 Metern zu anderen Personen,
      2. ein verstärktes Reinigungs-und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen,
      3. Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern,
      4. Information über gut sichtbare Aushänge und, soweit möglich, regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen.
    • Als textile Barriere im Sinne einer Mund-Nasen-Bedeckung (nichtmedizinische Alltagsmaske) gilt jeder Schutz, der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie (ausreichend sind daher auch aus Baumwolle oder anderem geeigneten Material selbstgeschneiderte Masken, Schals, Tücher, Buffs und Ähnliches). Soweit eine Verpflichtung zur Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist, gilt dies nicht für folgende Personen:
      1. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres,
      2. Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall für Personen, die mit diesen kommunizieren,
      3. Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist in geeigneter Weise (z. B. durch plausible mündliche Erklärung, Schwerbehindertenausweis, ärztliche Bescheinigung) glaubhaft zu machen.
      Zur Überwachung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung eingesetzte Personen sind über die Ausnahmen in geeigneter Weise zu unterrichten.
  • Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Ansammlungen, Versammlungen:
    • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes oder mit den Angehörigen eines weiteren Hausstandes gestattet. Dabei darf die maximale Anzahl von zehn Personen nicht überschritten werden. Der zulässige Betrieb von Einrichtungen, in denen Menschen bestimmungsgemäß zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen, bleibt davon unberührt.
    • Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen wie Meetings, Seminare, Führungen, Fachveranstaltungen, Fachkongresse, Mitglieder- und Delegiertenversammlungen, Informationsveranstaltungen für Volksbegehren und Volksinitiativen, Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Parteien sind untersagt.
    • An Hochzeiten dürfen neben den Eheschließenden und dem Standesbeamten lediglich die Trauzeugen, die Eltern und Kinder und Geschwister der Eheschließenden teilnehmen. Bei Trauerfeiern dürfen nur der engste Freundes- und Familienkreis der oder des Verstorbenen, der Trauerredner oder Geistliche und das erforderliche Personal des Bestattungsunternehmens teilnehmen.
    • Private Feiern sind ausschließlich im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes oder mit den Angehörigen eines weiteren Hausstandes gestattet. Dabei darf die maximale Anzahl von zehn Personen nicht überschritten werden. Dies gilt unabhängig von einer fachkundigen Organisation im Sinne dieser Verordnung.
    • Fachkundig organisierte Veranstaltungen im Außenbereich mit Angeboten, die der Freizeit und Unterhaltung dienen, dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.
  • Bildungs-, Kultur, Freizeit, Spiel, Vergnügungs- und Prostitutionseinrichtungen:
    • Tanzlustbarkeiten (wie z. B. Clubs, Diskotheken, Musikclubs; vergleichbare Einrichtungen, in denen bei gewöhnlichem Betrieb Menschenansammlungen mit räumlicher Enge nicht ausgeschlossen werden können) und Volksfeste dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. 
    • Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeuge dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Prostitutionsveranstaltungen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes dürfen nicht durchgeführt werden. 
    • Folgende Einrichtungen oder Angebote dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden:
      1. Museen und Gedenkstätten,
      2. Ausstellungshäuser,
      3. Autokinos,
      4. Streichelgehege, Tierhäuser und andere Gebäude in Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten sowie ähnlichen Freizeitangeboten, (die Außenbereiche der Parks dürfen geöffnet bleiben)
      5. Spielhallen,
      6. Spielbanken,
      7. Wettannahmestellen,
      8. Theater (einschließlich Musiktheater),
      9. Filmtheater (Kinos),
      10. Konzerthäuser und -veranstaltungsorte,
      11. Angebote in soziokulturellen Zentren und Bürgerhäusern,
      12. Planetarien und Sternwarten,
      13. Angebote in Literaturhäusern,
      14. Fitness- und Sportstudios, Yoga- und andere Präventionskurse, Indoor-Spielplätze,
      15. Freizeitparks,
      16. Badeanstalten, Schwimmbäder, einschließlich sogenannte Freizeit- und Spaßbäder sowie Heilbäder; § 8a bleibt unberührt,
      17. Saunas und Dampfbäder.
    • Der Unterricht an Tanz- und Ballettschulen kann unter der Maßgabe geöffnet werden, dass in besonderem Maße auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen geachtet wird, die Tanzpartner nicht gewechselt werden und sich die Aktivitäten auf den Schulbetrieb beschränken.
  • Beherbergungsbetriebe und Tourismus:
    • Den Betreibern von Beherbergungsstätten, wie z.B. Hotels, Hostels, Jugendherbergen, Familienferienstätten, Pensionen und vergleichbaren Angeboten, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen, Yacht- und Sportboothäfen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienhäusern, Ferienhausparks, Ferienwohnungen, Ferienzimmern sowie von Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten (homesharing) und vergleichbaren Angeboten ist untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen. Eine Beherbergung von Personen aus familiären oder beruflichen Gründen ist nur zulässig, soweit dies zwingend notwendig und unaufschiebbar ist.
    • Reisebusreisen sind untersagt.
  • Gaststätten:
    • Gaststätten, Kneipen und Bars sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Davon ausgenommen sind die Belieferung und die Mitnahme von Speisen, sowie der Außer-Haus-Verkauf. Bei gastronomischen Angeboten in Beherbergungsbetrieben ist die Öffnung für den Publikumsverkehr auf die Übernachtungsgäste (nur nicht-touristische Zwecke) beschränkt.
  • Ladengeschäfte, Messen, Ausstellungen und Märkte:
    • Messen, Ausstellungen, Spezial-, Weihnachts- und Jahrmärkte jeder Art dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Märkte zur Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs wie Bio- oder Wochenmärkte und Ladengeschäfte dürfen für den Publikumsbetrieb nur öffnen, wenn die betroffene Einrichtung durch Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen sicherstellt, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur ein Kunde im Geschäft aufhält. Gastronomische Versorgung vor Ort darf nicht stattfinden. Die Mitnahme von Speisen ist erlaubt. 
    • Die Öffnung von Einkaufszentren für den Publikumsverkehr ist nur zulässig, wenn die betroffene Einrichtung Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen vornimmt, die sicherstellen, dass sich je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur ein Kunde im Center aufhält. Gastronomische Versorgung vor Ort darf nicht stattfinden. Die Mitnahme von Speisen ist erlaubt.
    • Die Öffnung von Dienstleistungsbetrieben der Körperpflege wie Frisöre, Barbiere, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagelstudios, Kosmetikstudios, Solarien, Sonnenstudios sowie Piercing- und Tattoostudios und ähnliche Unternehmen ist auch weiterhin zulässig, wenn die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln sichergestellt ist und die Kunden eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung tragen oder andere geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden. Die Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaften sollen zusätzlich berücksichtigt werden.
  • Sportstätten und Sportbetrieb:
    • Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie Schwimmbädern ist untersagt. Dies gilt sowohl für Sportanlagen im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Ausgenommen hiervon sind der:
      1. Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand,
      2. Sportbetrieb von Berufssportlern,
      3. Sportbetrieb von Kaderathletinnen und Kaderathleten, die einem auf Bundesebene gebildeten Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Nachwuchskader 1 oder Nachwuchskader 2 eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes angehören,
      4. Sportbetrieb von Landeskadern, die an den Standorten der Eliteschulen des Sports beschult werden,
      5. Rehabilitationssport,
      6. sowie die Durchführung von Prüfungen.
  • Ordnungswidrigkeiten:
    • Ordnungswidrig gemäß § 73 Abs. 1a Nr. 24 und Abs. 2 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 1 und § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
      1. entgegen § 2a Abs. 1 Satz 1 und 2 sich mit anderen als den dort genannten Personen oder mit mehr als zehn Personen im öffentlichen Raum aufhält,
      2. entgegen § 2a Abs. 2 eine unzulässige oder eine Veranstaltung mit Überschreitung der zulässigen Personenzahl durchführt,
      3. entgegen § 4a einen der dort genannten Gewerbebetriebe oder ein dort genanntes Angebot für den Publikumsverkehr öffnet,
      4. entgegen § 5a eine oder mehrere Personen beherbergt, deren Beherbergung unzulässig ist, oder Reisebusreisen veranstaltet,
      5. entgegen § 6a Abs. 1 eine Gaststätte für den Publikumsverkehr öffnet,
      6. entgegen § 7a Abs. 1 Satz 1 einen der dort genannten unzulässigen Gewerbebetriebe für den Publikumsverkehr öffnet,
      7. entgegen § 7a Abs. 1 und 2 die Einhaltung der Zugangsbeschränkungen nicht sicherstellt,
      8. entgegen § 8a Abs. 1 Satz 1 Sportbetrieb auf Sportstätten zulässt, ohne dass eine Ausnahme vorliegt,
      9. entgegen § 8a Abs. 2 nicht sicherstellt, dass der Mindestabstand, die Hygieneanforderungen und die Begrenzung der Zahl an Sporttreibenden bei nichtkontaktfreien Sportarten eingehalten werden, oder Zuschauer zulässt.

Brancheninformationen zum gewerblichen Betrieb

 

Welche Hilfen zur Lohnfortzahlung und Grundsicherung gibt es? Wer bekommt Kurzarbeitergeld?

Kurzarbeitergeld:

Dieses erfolgreiche Instrument zur Krisenbekämpfung und zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes besteht weiter fort. Bezüge wurden teilweise erhöht. Aktuelle Informationen unter:

Ansprechpartner ist die Bundesagentur für Arbeit. Die Agentur für Arbeit Halberstadt hat dazu sowie zu weiteren Fragen eine zentrale Rufnummer eingerichtet: 03941-40 880.

 

Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch. In das Infektionsschutzgesetz ist auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie aufgenommen worden. Die neue Vorschrift des § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz gewährt erwerbstätigen Sorgeberechtigten, die ihre Kinder infolge der behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots von Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kita oder Schule, selbst betreuen müssen und deshalb einen Verdienstausfall erleiden, einen Entschädigungsanspruch. Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern der Arbeitgeber. Dieser kann seinerseits bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen.

Für weiterführende Informationen folgen Sie diesem Link.

Grundsicherung

Gerade bei Soloselbständigen greifen ggf. die Erleichterungen im Bereich des SGB II (Grundsicherung). Aktuell gelten bis vorerst 30. Juni 2020 folgende Ausnahmeregelungen:

  • eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen,
  • eine befristete Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung als an-gemessen und
  • Erleichterungen bei der Berücksichtigung von Einkommen in Fällen einer vorläufigen Entscheidung.

Bitte informieren Sie sich hierzu über folgende Internetseiten (mit Kontakten):

 

Informationen zu Wirtschaftshilfen für Gewerbetreibende?

November 2020: 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe November – Details der Hilfen stehen! Für die außerordentliche Wirtschaftshilfe gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Gesamtvolumen: Die außerordentliche Wirtschaftshilfe wird ein Finanzvolumen von voraussichtlich ca. 10 Milliarden Euro haben.
  • Antragsberechtigung: Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und indirekt betroffene Unternehmen nach folgender Maßgabe:

Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.

Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Verbundene Unternehmen – also Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten – sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden bis zu 75 Prozent des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen. Dies betrifft etwa eine Holdinggesellschaft, die sowohl Restaurants (geschlossen) und Einzelhandelsunternehmen (weiter geöffnet) hält – hier wird die Nothilfe gezahlt, wenn die Restaurants zu mehr als 80 Prozent des Umsatzes der Holdinggesellschaft beitragen.

  • Welche Förderung gibt es? Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. Euro, soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt (Kleinbeihilfenregelung der EU).

Zuschüsse über 1 Millionen Euro bedürfen für die Novemberhilfe noch der Notifizierung und Genehmigung der EU-Kommission. Die Bundesregierung ist derzeit in intensiven Gesprächen mit der Europäischen Kommission, um eine solche Genehmigung für höhere Zuschüsse zu erreichen.

Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.

  • Anrechnung erhaltener Leistungen: Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.
  • Anrechnung von erzielten Umsätzen im Monat November: Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.

Für Restaurants gilt eine Sonderregelung, wenn sie Speisen im Außerhausverkauf anbieten. Hier wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, also die im Restaurant verzehrten Speisen. Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs – für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt – herausgerechnet. Im Gegenzug werden diese Umsätze des Außerhausverkaufs während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen. Beispiel: Eine Pizzeria hatte im November 2019 8.000 Euro Umsatz durch Verzehr im Restaurant und 2.000 Euro durch Außerhausverkauf. Sie erhält daher 6.000 Euro Novemberhilfe (75 Prozent von 8.000 Euro), d. h. zunächst etwas weniger als andere Branchen (75 Prozent des Vergleichsumsatzes). Dafür kann die Pizzeria im November 2020 deutlich mehr als die allgemein zulässigen 2.500 Euro (25 Prozent von 10.000 Euro) an Umsatz mit Lieferdiensten erzielen, ohne dass eine Kürzung der Förderung erfolgt.

  • Antragstellung: Die Anträge können in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen. Die Auszahlung soll über die Überbrückungshilfe-Plattform durch die Länder erfolgen.

Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.

September 2020:

Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung: Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden. Wichtig: Anträge für die 1. Phase (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Sonderregel für Insolvenzantrag wird verlängert: Die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, soll ausgesetzt bleiben, wenn ein Unternehmen als Folge der Corona-Pandemie überschuldet ist. Eine Verlängerung des Gesetzes bis Jahresende hat das Bundeskabinett auf den Weg gebracht. Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Insolvenzrecht soll bis zum 31. Dezember 2020 verlängert werden. Die Verlängerung soll nur für Unternehmen gelten, die infolge der Coronavirus-Pandemie überschuldet sind, ohne zahlungsunfähig zu sein. Weitere Auskünfte können Sie dem folgenden Link entnehmen: https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag/Corona_Insolvenzantrag_node.html

Juli 2020: Mit dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" sollen Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützt und dazu motiviert werden, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglicht werden.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Juli 2020: Corona-Überbrückungshilfe des Bundes - Eine Information der Investitionsbank Sachsen-Anhalt:

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten.
Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020). Den Unternehmen werden nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten gewährt.
Die Antragstellung für dieses Bundesprogramm ist nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer möglich und erfolgt in einem vollständig digitalisiertem Verfahren.
Mehr Informationen hierzu: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Sie haben keinen Steuerberater? Hier sind zwei Optionen:

  1. Konsultieren Sie unserer Firmenregister www.quedlinburg-lokal.de.
  2. Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt hilft Ihnen weiter. Über den Steuerberatersuchservice der Kammer finden Sie den passenden Steuerberater.

Für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt hat das Wirtschaftsministerium eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Die Telefon-Hotline ist unter 0391 567 4750 immer werktags zwischen 8.30 und 16 Uhr erreichbar. Seit dem 02. April steht zur schnelleren Bearbeitung auch eine weitere Sonderhotline zur Verfügung: 0391 - 557 49 796.

Das Wirtschaftsministerium stellt auf der zentralen Seite (https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/#c232014) Informationen u. a. zu folgenden Themen zur Verfügung:

Auch der Landkreis Harz schaltet eine Hotline für Fragen von Unternehmen: 03941 - 5970 1505. Unternehmen können sich hier u. a. über mögliche Finanzhilfen informieren. Des Weiteren erhalten Unternehmen über die Hotline weiterführende Informationen zu Ansprechpartnern bei Arbeits- und Sozialrechtsfragen sowie bei allgemeinen Fragen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes

Umfangreiche Möglichkeiten der Inanspruchnahme kreditbasierter Liquiditätshilfen stehen bereits zur Verfügung. Folgende Seiten beinhalten die wichtigsten Angebote:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand: 
Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen ab dem 15.04.2020 den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Das Wichtigsten (weitere Informationen finden Sie hier):

 

Wie kann ich die Zeit der Krise möglichst produktiv nutzen?

Wenn Unternehmen die Möglichkeit und die Ressourcen haben, aus der aktuellen Not eine Tugend zu machen, möchten wir hier ein paar Ansätze bieten. Themen wie Fachkräftesicherung, Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation, Außenhandel und Digitalisierung werden weiterhin mehr denn je im Fokus stehen. Dazu und natürlich auch zum Thema Bewältigung der Coronakrise selbst gibt es jetzt zahlreiche Onlineangebote wie "Webinare", die auch und besonders während der Krise im Fokus stehen. Kontaktieren Sie dazu z. B. ihre zuständigen Kammern und Verbände, hierüber erreichen uns zahlreiche Hinweise auf zum Teil auch kostenlose Veranstaltungen. Hier stellen wir Ihnen eine Linkauswahl zur Verfügung:

Eine weitere Möglichkeit sind Projekte der Unternehmensberatung. Darauf abzielende Förderprogramme stehen nach wie vor zur Verfügung bzw. wurden aktuell teils nachgebessert. Hier eine Auswahl:

 

Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Anlaufstellen in Sachsen-Anhalt, die Unterstützung leisten und Informationen bündeln:

 

Weitere hilfreiche Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten:

Symbol Beschreibung Größe
anlage_1_8._eind.vo_lsa_2.Änderung.pdf
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© Henning Rode E-Mail

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