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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

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Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
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Statische Sicherung und Sanierung des Stiftsberges und der dortigen Bauten kann fortgesetzt werden

Förderurkunde 2016 [(c): BMUB]


Aus den Händen von Bundesbauministerin Barbara Hendricks und Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär, konnte Quedlinburgs Oberbürgermeister Frank Ruch am Mittwoch (30. November) eine ganz besondere Urkunde in Empfang nehmen: Im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ wurden in Berlin die Förderkommunen des Jahres 2016 ausgezeichnet. Zu den 16 Projekten, die in den Genuss einer Bundesförderung kommen, gehört auch die Welterbestadt Quedlinburg, als einzige Stadt aus Sachsen-Anhalt.
Die statische Sicherung des Stiftsbergs und die Sanierung der dortigen Bauten sind langfristige Aufgaben von nationaler Bedeutung. Mit der Zuwendung für den Residenzbau kann die Sicherung und Erschließung des UNESCO-Welterbes für Bewohner und Touristen weiter umgesetzt werden. Der Bund unterstützt mit der überreichten Förderurkunde in Höhe von 1,7 Millionen Euro Sanierung und Reparatur des Westflügels des Residenzgebäudes.
Im Zeitraum von 2018 bis 2020 soll die äußere Gebäudehülle, Dachkonstruktion, Fassade, Dach, Fenster, Außentüren saniert werden, sowie die Felssicherung des Westhanges des Stiftsbergs. Für die Sanierung des Ostflügels der Residenzbaus hatte die Stadt 2015 bereits 1,4 Millionen Euro erhalten. Aus dieser Tranche werden im Frühjahr 2017 erste Baumaßnahmen beginnen.
Bundesministerin Hendricks gratulierte allen ausgezeichneten Kommunen zu ihren herausragenden Projekten. „Sie schaffen damit ein wertvolles Stück Baukultur in Deutschland. Es handelt sich dabei um echte Premiumprojekte mit einer Strahlkraft, die weit über die Regionen hinausgeht." Davon ist auch der Quedlinburger Oberbürgermeister Frank Ruch überzeugt: „Die Förderung hilft uns sehr bei den weiteren Arbeiten an Residenzbau und Stiftsberg. Die Aufnahme in das Programm Nationale Projekte des Städtebaus stellt zugleich eine enorme Wertschätzung für unsere Welterbestadt und den Stiftsberg, dieses besondere Projekt, dar. „Ich danke allen Partnern der Stadt für die bisherige Unterstützung“, sagte Oberbürgermeister Frank Ruch. Quedlinburg konnte sich in den drei Förderperioden durchsetzen und diese Fördermittel sichern.
Nach drei Förderperioden zog Bundesbauministerin Hendricks eine positive Bilanz: "Die Förderung von Premiumprojekten des Städtebaus ermöglicht jenseits der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Kommunen ein direktes Engagement des Bundes für national herausragende städtebauliche Vorhaben. Das Programm wird sehr gut angenommen. Deshalb freue ich mich, dass wir es 2017 fortsetzen und sogar aufstocken können."
Die Bundesregierung führt das Programm Nationale Projekte des Städtebaus 2017 mit den gleichen Schwerpunkten wie im laufenden Jahr fort. Im Bundeshaushalt sind neben den bisher geplanten 50 Millionen Euro zusätzliche 25 Millionen Euro für das Programm eingestellt worden.
Seit der Einführung des Programms gab es insgesamt 557 Bewerbungen. 83 Projekte wurden bis heute als Premiumprojekte ausgewählt. 2014 und 2015 wurden Denkmalensembles von nationalem Rang sowie die energetische und altersgerechte Erneuerung im Quartier und Vorhaben für mehr Grün in der Stadt gefördert; 2016 liegt der Schwerpunkt bei der Konversion von Militärflächen, auf der Förderung von interkommunalen städtebaulichen Kooperationen sowie auf dem barrierefreien und demografiegerechten Umbau von Städten und Gemeinden.

Quedlinburg, den 1. Dezember 2016

Herausgeber der Presseinformation:    
Welterbestadt Quedlinburg
Markt 1
06484 Quedlinburg 
Tel: 03946/905522
Fax: 03946/9059522
E-Mail: pressestelle@quedlinburg.de

© Sabine Bahß E-Mail

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