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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Montag
9.00 - 13.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

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Sonnabend im Monat
9.00 Uhr - 12.00 Uhr

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Neujahrsempfang 2017 mit Rückschau, Ausblick und Ministerpräsidenten

Neujahr QLB-003.jpg [(c): Roland Göttel / Welterbestadt Quedlinburg, Öffentlichkeitsarbeit, Sabine Bahß]
Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Ehrenamt beim Neujahrsempfang am 13. Januar 2017

Er tat sein Versprechen gehalten: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff war am 9. Januar wieder Ehrengast und Redner beim Neujahrsempfangs der Welterbestadt Quedlinburg. Dort sagte er zu, die Schirmherrschaft für das Festjahr 2019 zu übernehmen. Gefeiert werden sollen 2019 gleich drei Jubiläen: 1.100 Jahre Krönung des ersten deutschen Königs Heinrich, 30 Jahre friedliche Revolution und 25 Jahre Weltkulturerbe Quedlinburg. In seiner Rede ermutigte der Ministerpräsident Quedlinburg, sich für den Sachsen-Anhalt-Tag 2019 zu bewerben. Eine Zusage könne er aber nicht geben.
In ihren Reden zogen Stadtratsvorsitzende Dr. Sylvia Marschner und Oberbürgermeister Bilanz (Rückblick auf 2016 im Film)  und blickten auf das Jahr 2016 zurück. Dr. Sylvia Marschner stellte wichtige Beschlüsse des Stadtrates, deren Umsetzung und Ergebnisse dar. Neben der Teilfertigstellung der Südumfahrung, dem Breitbandausbau und der damit verbundenen Versorgung von mehr als 7.000 Haushalten mit schnellem Internet nannten sie die Beschlüsse zur Entwicklung von Wohnstandorten und der Beseitigung von Industriebrachen. Sie lobte das weitere Zusammenwachsen der Ortschaften Bad Suderode und der Stadt Gernrode mit der Kernstadt und die vielfältigen kulturellen Projekte. “Auch das Bekenntnis des Stadtrates zu Erhalt und Ausbau des Kaiserhofes, in dem der Neujahrsempfang stattfand, freut mich“, so die Stadtratsvorsitzende. Sie erinnerte an das würdig begangene Jubiläum „55 Jahre Städtepartnerschaft mit Aulnoye-Aymeries“, an die Kulturwoche im Oktober 2016 mit der Sonderausstellung „100 Jahre Heinz Kittel“ und die Ausstellungskooperation mit der Lyonel-Feininger-Galerie. Sie hob das Engagement von Unternehmen und städtischen Gesellschaften sowie den ehrenamtlichen Einsatz von Feuerwehr, THW, Vereinen und Bürgern hervor und bedankten sich dafür.
Oberbürgermeister Frank Ruch richtete auch den Blick auf das Jahr 2017. Eine solide Haushaltsführung, den weiteren Ausbau der Infrastruktur, die Fortführung der Sanierung unseres Welterbes sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Ortsteilen nannte er als wichtige Aufgaben.
Als „außergewöhnliche und visionäre“ Projekte stellte er das Freizeit-, Sport- und Erholungsareal Lindenstraße, für das noch in diesem Jahr Baurecht erreicht werden soll, das Vorhaben Stiftsberg und das Projekt Kultur- und Vereinshaus Kaiserhof heraus. Zu diesen besonderen Vorhaben gehören auch die weitere Entwicklung des Kulturdreieck Gernrode mit Stiftskirche, Kuckucksuhrenmuseum und Elementarschule, verbunden mit dem Rathaus als Willkommenszentrum, sowie die Unterstützung des Projektes Behringer Hotel-, Gesundheitszentrum und Veranstaltungscenter Bad Suderode.
„Die Prioritäten der nächsten Jahre richten sich mehr denn je an den Interessen unserer Bürger aus“, sagte OB Frank Ruch. Dafür brauche die Stadt noch mehr die Unterstützung des Landkreises, des Landes und des Bundes, fügte Ruch hinzu - wobei sich die Stadt „sehr wohl der auch jetzt schon großzügigen Unterstützung bewusst“ sei.
Füer eine stärkere Unterstützung hatte der Oberbürgermeister fünf konkrete Vorschläge: So sei es an der Zeit, einen Titel Welterbe im Bundeshaushalt einzuführen und den Erhalt des Welterbes als gesetzliche Pflichtaufgabe zu erklären. Eine Förderung des Welterbes sollte ohne Verpflichtung zur Gegenfinanzierung durch städtische Eigenmittel erfolgen, Strafzinsen bei der Verzögerung der Ausgabe von Fördermitteln im Städtebau und Denkmalschutz am besten wegfallen. Eine positive Entscheidung des Innenministeriums des Landes über Anträge auf Bedarfszuweisungen in Höhe von 6,8 Millionen Euro, die von der Stadt 2009 für die Jahre 2004 und 2005 gestellt wurden. „Ja, unsere Ziele sind anspruchsvoll, unsere Pläne sind ehrgeizig“, unterstrich Frank Ruch.

Im Anschluss an die Reden folgten die Auszeichnungen mit dem Ehrenamtstaler der Welterbestadt Quedlinburg:
In der Kategorie Ehrenamt wurden ausgezeichnet:
• Uwe Schwierske, Fußballtrainer des QSV für seine Engagement als Cheftrainer
• Gerhard Schmidt, Saatgutunternehmer, langjähriger Stadtrat
• Freundeskreis Alte Kirche Bad Suderode (Bianka Kachel)
• Kulturverein „Andreas Popperodt“ Gernrode (Manfred Kaßebaum)
In der Kategorie Förderer wurden ausgezeichnet:
• die Bürgerstiftung für Quedlinburg (Vorstand Josef Dahl)
• und gemeinsam der Lions Club und der Rotary Club (Präsidenten Frank Namyslo und Klaus Raymund).

Die Herstellung der Ehrenamtstaler, gestaltet vom Quedlinburger Bildhauer Prof. Wolfgang Dreysse, wurde in diesem Jahr vom Quedlinburger Unternehmen LB Bau GmbH und ihren Geschäftsführern Erhard und Sebastian Bahr gesponsert. Das Schmuckkästchen fertigten die Designerin Katrin Ruhnau und Buchbindermeister Gunnar Supper. Musikalisch begleite wurde der Neujahrsempfang von der Blankenburger Dixieland Band unter Leitung von Asco Dingelstedt, Kreismusikschule Harz.

 

© Sabine Bahß E-Mail

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