Sie befinden sich hier: Startseite

Kontakt

Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Montag
9.00 - 13.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

Einwohnermeldestelle:
zusätzlich
jeden 1. und 3.
Sonnabend im Monat
9.00 Uhr - 12.00 Uhr

Übernachtung online

Veranstaltungen

Kunst, Kultur und Literatur

Ausstellung

Wo: Alte Kirche in Bad Suderode

Fotoausstellung von Ingo Panse "Mystischer Harz"
Kunst, Kultur und Literatur | Straße der Romanik

Rundgang durch das UNESCO-Welterbe

Wo: Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH in Quedlinburg

Sind Sie zum ersten Mal in Quedlinburg? Möchten Sie sich über Geschichte, Baukunst und Leben in ei...
Kunst, Kultur und Literatur

Führung durch das historische Rathaus

Wo: Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH in Quedlinburg

Das Quedlinburger Rathaus gehört zu den ältesten Profanbauten der Stadt. Bei der Besichtigung lern...
Kunst, Kultur und Literatur

Rundgang durch das UNESCO-Welterbe

Wo: Quedlinburg-Information in Quedlinburg

Sind Sie zum ersten Mal in Quedlinburg? Möchten Sie sich über Geschichte, Baukunst und Leben in ei...
Artikel (de) | Presse_Stadt_QLB | Startnews

Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg geadelt

Klosterkirche gehört jetzt zur Staße der Romanik [(c): WES QLB, Sabine Bahß]

Das Museum St. Marien auf dem Münzenberg gehört jetzt offiziell zur Straße der Romanik. Wirtschaftsminister Armin Willingmann übergab am 13. Juli das Schild, welches Bauwerke auf der touristischen Route durch Sachsen-Anhalt kennzeichnet. „Dass ein Ort gleich mit vier Stätten vertreten ist, ist etwas ganz Herausragendes“, hob der Minister hervor. Die Stiftskirche St. Servatius und die Kirche St. Wipertii in Quedlinburg sowie die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode gehörten bereits zu dieser erfolgreichen Route. Mit St. Marien ist nun ein hervorragendes Bauwerk ottonischer Geschichte dazu gekommen. „Ich denke, dass wir damit auch zu Recht geadelt wurden“, brachte Wolfgang Scheller, stellvertretender Oberbürgermeister, seine Freude zum Ausdruck. Er bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben, das ehemalige Kloster zu sichern, zu restaurieren, das Museum einzurichten und es zu betreiben.
Möglich wurde dies durch das Engagement von Professor Siegfried Behrens. Der Mediziner aus Lemgo in Westfalen hatte 1994 gemeinsam mit seiner Frau ein Haus auf dem Münzenberg gekauft. Bald stellte sich heraus, dass nicht nur ein Haus sondern eine ganze Kirche zu restaurieren ist. Die Kirche, eine ottonische Basilika, war 986 mit der Gründung eines Benediktinerinnenklosters als Gedächniskirche für Kaiser Otto II. von seiner Schwester, Äbtissin Mathilde II. gestiftet worden. Nach dem Bauerkrieg fiel das Kloster wüst und die Gebäude dienten armen Handwerker und Musikern als Baumaterial für ihre einfachen und kleinen Häuser, die sie auf dem Münzenberg errichteten.
Um die Kirche wieder erlebbar zu machen, mussten mehre Grundstücke gekauft werden. Diese wurden mit Hilfe eines Vereins im Juni 2015 als Museum zugänglich gemacht. 2006 gründete das Ehepaar Behrens die treuhänderische „Stiftung Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg“ unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und übertrug die Grundstücke. Für seinen Einsatz erhielt Professor Behrens den Romantikpreis 2008 Sachsen-Anhalt in Gold. 2010 verlieh ihm die Stadt Quedlinburg die Ehrenbürgerwürde.
Im Anschluss an die Übergabe führte Professor Behrens durch das Museum, die zuletzt sanierte Ostkrypta, den Westbau, den Vorraum zur ehemaligen Nonnenempore und das Untergeschoss zum Südturm. „Wir haben uns sehr gefreut“, sagte er. „Mit der Aufnahme erfährt St. Marien die Anerkennung und Achtung, welche die Kirche seit Jahren verdient hat“.


Straße der Romanik
Bevor die Straße der Romanik 2018 25 Jahre besteht, fand eine Evaluierung statt. Zehn Bauwerke werden neu in die Route aufgenommen. Diese umfasst aktuell 88 Bauwerke in 73 Orten. Eine Expertenkommission hatte die aufzunehmenden Bauten vorgeschlagen und die Landesregierung hatte im Mai zugestimmt.

© Sabine Bahß E-Mail

Zurück | drucken