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Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Montag
9.00 - 13.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

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Frantz - Premiere

Frantz  [(c): XVerleih]

Der französische Star-Regisseur François Ozon („8 Frauen”, „Jung und schön”) dreht vor einem Jahr in Mitteldeutschland und Frankreich mit Unterstützung der MDM (Mitteldeutsche Medienförderung) seinen neuen Film „Frantz”. Unter anderem entstanden auch einige Szenen seiner neuen Regiearbeit in Quedlinburg und Bad Suderode. Bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig, wo „Frantz” Ende August seine Weltpremiere im Wettbewerb feierte und bei den Zuschauern für Beifallsstürme sorgte, war Hauptdarstellerin Paula Beer mit dem Preis für die beste Nachwuchsschauspielerin geehrt worden.
Anlässlich der Filmpremiere am Donnerstag den 29. September um 19 Uhr, waren die MDM gemeinsam mit der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt sowie Vertretern der Städte Wernigerode und Quedlinburg zu Gast im Kinopark Zuckerfabrik in Halberstadt.

Der Film wird bis zum 5. Oktober in der Zuckerfabrik Halberstadt gezeigt.
 
1919 besucht ein junger französischer Soldat (Pierre Niney) in Quedlinburg das Grab eines ein Jahr zuvor im Krieg gefallenen deutschen Soldaten. Im Anschluss sucht er die Eltern (Ernst Stötzner und Marie Gruber) des Toten auf, die im ersten Moment von seiner Anwesenheit überfordert sind, doch bald in ihm einen alten Freund des Sohnes Frantz (Anton von Lucke) zu erkennen glauben. Beim älteren Ehepaar lebt zudem Frantz’ Verlobte (Paula Beer), der der Fremde ebenfalls in kurzer Zeit ans Herz wächst.
Im Dorf stößt die Verbrüderung der Familie mit Adrien auf Unverständnis, ist der doch Franzose und repräsentiert den Feind, der die Schuld am Tod vieler Söhne der Stadt trägt. Adrien seinerseits ist offensichtlich schwer traumatisiert von seinen Erlebnissen im Krieg, zusätzlich kämpft er mit einem persönlichen Geheimnis, das zwischen ihm und der deutschen Familie steht.
Die Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg, der als Symbol des sinnlosen Krieges schlechthin gilt und offenbar in der französischen Kultur eine stärkere Erinnerungspräsenz hat als in der deutschen, kann auch als ein Plädoyer für den Frieden in einer kriegerischen Gegenwart gesehen werden. "Frantz" ist ein berührendes Drama um Schuld und Sühne, Verzweiflung und Neuanfang, Hass und Versöhnung, bei der aus dem Erbfeind ein neuer Freund wird. Großes emotionales Kino!
 
Link zur Filmseite: http://www.frantz.x-verleih.de/de/film/

© Sabine Bahß E-Mail

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