Kontakt

Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Derzeit ist das Rathaus für den Besucherverkehr nicht zugänglich. Bitte kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon zur Terminvereinbarung!

Die Einwohnermeldestelle ist geöffnet.

Vom 28. bis 30. Dezember hat die Stadtverwaltung coronabedingt Betriebsruhe. In dieser Zeit sind alle Bereiche der Stadtverwaltung geschlossen.

Montag
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Dienstag
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Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
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Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

Einwohnermeldestelle:

zusätzlich
jeden 1. Sonnabend im Monat
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Städtebaulicher Rahmenplan - Bürger können Expertise einbringen

Sanierungsgebiet - Fortschreibung des Städtebaulichen Rahmenplan [(c): Welterbestadt Quedlinburg]

Fortschreibung des städtebaulichen Rahmenplans - Was bedeutet das?

Die Welterbestadt Quedlinburg schreibt ihren Städtebaulichen Rahmenplan für das Sanierungsgebiet fort. Auf Grundlage einer umfassenden Analyse wird der Rahmenplan Sanierungsziele und Entwicklungspotentiale der Innenstadt bis 2035 abstecken und in groben Zügen Perspektiven aufzeigen. Neben der Dokumentation und der Digitalisierung der Daten entsteht auch ein Maßnahmenkatalog, mit denen Sanierungsziele schrittweise umgesetzt werden sollen. Der Städtebauliche Rahmenplan ist Pflicht, wenn Fördermittel aus bestimmten Bundes- und Landesprogrammen genutzt werden. Seine Überarbeitung ist notwendig, da inzwischen zahlreiche Sanierungsziele erfüllt sind und neue Herausforderungen angenommen werden müssen.

++++++Bürgerbefragung++++++: Wie sehen Bürger*innen die Welterbestadt Quelinburg und ihre Zukunft?

Die Quedlinburger*innen sind aufgerufen, an einer Umfrage zur Zukunft ihrer Stadt aufgerufen. Die Teilnahme an der Umfrage ist über das Internet sowie per Postkarte möglich.

Den zur Link zur Umfrage finden Sie hier. (Bei Klick auf den Link werden Sie auf eine externe Seite weitergeleitet!)

Die Postkarte finden Sie in der Ausgabe 1/2021 des Quriers oder in der Auslage zahlreicher Läden und Einrichtungen der Innenstadt. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 21. Januar 2021. Die Antwortkarten können frankiert in die Post gegeben werden oder auch direkt im Rathaus in den Briefkasten rechts neben dem Eingang eingeworfen werden. Alternativ zum Einwurf der Postkarte können Sie Ihre Antworten auch per Mail an rahmenplan@quedlinburg.de schicken.

Was wird bei der Inventur erfasst bzw. analysiert?

„Dazu gehören Verbesserungen im Verkehrsfluss, die gleichberechtigte Nutzung der Straßenräume, der Umgang mit großen, sanierungsbedürftigen Gebäudeeinheiten und der Umgang mit dem stetigen Bevölkerungsrückgang bei gleichzeitigem Mangel an Wohnraum für junge Familien“, umreißt Thomas Malnati, Fachbereichsleiter Bauen, Stadtentwicklung und Welterbe die Aufgaben.

„Die zunehmende Überalterung der Bevölkerung ist zudem eine Herausforderung, auf die die Stadtentwicklung bis 2035 eingehen muss. Innovative Nutzungs- und Strukturkonzepte sowie intelligentes Sanierungs- und Wohnungsmanagement müssen aktualisiert und weiter entwickelt werden“, erläutert Sophia Dombrowski. Als Stadtplanerin im Sachgebiet Bauverwaltung, Verkehrsplanung, Stadtentwicklung und Welterbe begleitet sie den Prozess.

Mit der Fortschreibung des Städtebaulichen Rahmenplanes wurde das Leipziger Büro Octagon Architekturkollektiv beauftragt. Im ersten Arbeitsschritt werden Zustand und Beschaffenheit der historischen Innenstadt mit ihren über 3000 Gebäuden, Straßen und Freiflächen sowie deren Nutzung erfasst und dokumentiert. Diese Inventur umfasst das gesamte Sanierungsgebiet.

„Diese Inventur wurde schon einmal 2012 für den Welterbemanagementplan vorgenommen. Damals wurde aber nur das Welterbegebiet erfasst. Jetzt werden auch in der an das Welterbegebiet grenzenden Pufferzone und den weiteren Quartieren des 180 Hektar großen Sanierungsgebietes Daten erhoben und evaluiert.“, so Thomas Malnati.

Was könnte zu einer höheren Lebens- und Wohnqualität beitragen? - Bürger können Expertise einbringen

Bei dieser Inventur werden u. a. Gebäude, Bauzeit, Nutzung und Zustand dokumentiert, um sie in ein digitales Inventar zu übertragen. Seit dem 23. November 2020 nehmen zwei Mitarbeiterinnen das Gebiet in Augenschein. Mittels eines offiziellen Schreibens der Welterbestadt können sie sich ausweisen. Diese Dokumentation soll voraussichtlich Ende Februar abgeschlossen sein.

Parallel zu den Erfassungen der baulichen Struktur sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt sowie Gewerbetreibende die Möglichkeit bekommen, sich aktiv in der Planung zu engagieren. Dafür sind verschiedene Beteiligungsformate geplant, die den Prozess bis zum Abschluss im Sommer nächsten Jahres begleiten. Bei Themen wie Mobilität, Stadtklima oder Gewerbeverteilung zählen die Planer auf konkrete Beteiligung, um die zukünftigen Strategien im Einklang mit den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen Quedlinburgs zu entwickeln.
„Dass die städtebauliche Entwicklung unser Welterbestadt vielen Menschen sehr am Herzen liegt, haben die Quedlinburgerinnen und Quedlinburger in den zurückliegenden Jahren nicht nur bei der Sanierung der baulichen Substanz bewiesen. Jetzt sind Sie wieder aufgerufen sich einzubringen: mit ihren Wünsche und Bedürfnissen, mit ihrer Expertise, dem Wissen über Ihre Heimatstadt und dem Willen gemeinsam zu gestalten“, lädt Oberbürgermeister Frank Ruch zur Bürgerbeteiligung ein.

© Sabine Bahß E-Mail

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