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Welterbestadt Quedlinburg
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Wie im Himmel, so auf Erden“ – Skulpturen von Juliane Jüttner, Ausstellung in der Kulturkirche St. Balsii, 29.06. - 11.08.2019

Wie im Himmel, so auf Erden“ – Skulpturen von Juliane Jüttner, Ausstellung in der Kulturkirche St. Balsii, 29.06. - 11.08.2019
Ausstellungsplakat Julia Jüttner

Ausstellung in der Kulturkirche St. Blasii vom 29. Juni bis 11. August 2019
Eröffnung am 29. Juni 2019, 20 Uhr

Juliane Jüttner (*1972 in Wernigerode) lebt seit 2005 in der Welterbestadt Quedlinburg. Ihre erste Einzelausstellung in der Welterbestadt Quedlinburg wird am 29.Juni 2019 um 20 Uhr in der Kulturkirche St. Blasii im Rahmen des Jubiläumsjahres eröffnet. Die Künstlerin sagt, dass sie sich in ihren künstlerischen Arbeiten viele Jahre mit christlicher Ikonographie befasst habe und bei jeden ihrer Besuche der Blasiikirche sich vorgestellt hat, wie es wohl wäre, diese Arbeiten in dieser schönen Kirche zu präsentieren.
„Juliane Jüttner, hat schon als Kind den Wunsch, Figuren zu formen. Immer im Blick ein Studium an der Hochschule Burg Giebichenstein Halle – und doch kommt alles ganz anders: sie geht 1992 für ein Jahr nach New York, um an der renommierten Art Students League zu studieren, die mit großen Namen der modernen Kunstgeschichte glänzen kann: Jackson Pollock, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Louise Bourgeois und vielen anderen dieser Kategorie. Hier zeichnet sie Akte, modelliert nach Modell, lernt die Techniken der Kunst. Wie sie sagt, stammt alles, was sie an handwerklichen Fertigkeiten besitzt, aus dieser Zeit in New York.
Zurück in Deutschland beginnt sie 1994 mit dem Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Da hier aber die figürliche Plastik – oder überhaupt die Figur in der Kunst – wenig gefragt ist, wechselt sie an die Akademie der Bildenden Künste Prag, um nach einem Jahr akademischen figürlichen Gestaltens an die Kunsthochschule in Braunschweig zurückzukehren.
Nach ihrem Diplom wird sie Meisterschülerin bei Prof. Raimund Kummer, erhält einige Stipendien, die ihr ein freies künstlerisches Arbeiten und eine erneute Studienreise nach New York ermöglichen.
Seit 2004 hat Juliane Jüttner einen Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, während ihre Werke auf Ausstellungen präsentiert werden: u.a. im Mönchehaus Museum Goslar, im Kunstverein Hannover, im Kunstverein Wolfenbüttel, in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück – zusammen mit Arbeiten u.a. von Stephan Balkenhol und Volker März – oder in der Oper Leipzig, als nationale und internationale Künstler, darunter Martin Kippenberger, Evelyn Richter und Rosa Loy, ausgewählt werden und die Geste als Körpersprache im Blickpunkt steht.
… sie hat als Kunstwerk im öffentlichen Raum eine lebensgroße Bronzefigur, den Harzgaugraf Hessi, für den Thalenser Mythenweg im Harz geschaffen. Spektakulär: eine Figur ohne Körper, bestehend nur aus Kopf und Mantel.
Dabei ist Juliane Jüttner so großartig im Bilden des menschlichen Körpers! Im Vortäuschen menschlicher Präsenz, menschlichen Fleisches. Da kommt es tatsächlich vor, dass in einer Ausstellung Blut, Schweiß und Tränen fließen – und nicht etwa beim Publikum.
Der überwältigende Naturalismus ihrer Werke lässt einen glauben, lebendigen Wesen gegenüberzustehen. Erst beim zweiten Anlauf merken wir, dass irgendetwas nicht stimmt. Natürlich: sie entsprechen nicht der realen Größe eines Menschen. Aber auch sonst: da kommen uns einige Dinge bekannt vor, Gesten, Haltungen, Motive. Beim Blick auf das Figurenpaar „Ungläubiger Thomas“ denken wir an Skulpturen der Renaissance. An Michelangelo. An seinen „David“. An sein Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle. Und an manch anderes Gemälde. An den „Ungläubigen Thomas“ von Carravaggio vielleicht.“ (Susanne Ulbrich, Galerie Kontrapost, Leipzig)

Besucherinformation:
Ausstellung vom 29.06. – 11.08.2019
„Wie im Himmel, so auf Erden“ -
Skulpturen von Juliane Jüttner
Kulturkirche St. Blasii Quedlinburg
Geöffnet: 11-16 Uhr täglich

Ansprechpartnerin: 
Welterbestadt Quedlinburg, Kulturbüro, Ursula Rudolph
ursula.rudolph@quedlinburg.de, 03946 905 660


Quedlinburg, den 20. Juni 2019

Herausgeber der Presseinformation:
Welterbestadt Quedlinburg
Markt 1
06484 Quedlinburg
Tel: 03946/905522
Fax: 03946/9059522
E-Mail: pressestelle@quedlinburg.de

© Sabine Bahß E-Mail

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