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Welterbestadt Quedlinburg
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Schlossbergensemble verändert sein Antlitz

Schlossberg, neue Fassandengestaltung ©Welterbestadt Quedlinburg, Sabine Bahß
Der sanierte Renaissancegiebel links vermittelt einen Eindruck wie sich das Schlossbild wandeln wird.

Nachdem die ersten Bauhüllen gefallen sind, ist die zukünftige Fassadengestaltung des Schlossbergs zu erkennen. Wer vom Finkenherd zum Schlossensemble schaut, hat den Vergleich: links der sanierte Renaissancegiebel vermittelt einen Eindruck wie sich das Schlossbild wandeln wird. Die verputzten Flächen sind etwas dunkler, die Gebäudekanten in einem helleren Farbton, bisher war es umgekehrt. Geeinigt hat man sich auf die letzte barocke Umbauphase des freiweltlichen Damenstiftes von 1718 – 1755: die Repräsentationsbauten zeigen sich als geschlossenes Ensemble.
Mit Mittel aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aus dem Programmjahr 2015 waren die Arbeiten am Ostflügel des Residenzbaus gefördert worden: von Wendelstein bis zum Hohen Galerie und der Bereich Jägergarten auf der stadtzugewandten Seite.
Auf Grund statischer Mängel in der obersten Geschossdecke waren Arbeiten an der Dachkonstruktion notwendig. Da das Dach des Torhauses bereits neu gedeckt war, wurde der Bauabschnitt vom Wendelstein zur Hohen Galerie festgelegt. „Da für die Dacharbeiten ein Gerüst gestellt wurde, entschieden wir auch die Fassade zu sanieren“, informiert Matthias Fischer-Jorzik, Mitarbeiter im Team Stiftsberg und Bauleiter für diesen Bau-Abschnitt. Inklusiv eines zehnprozentigen Eigenanteils standen 1,55 Millionen Euro zur Verfügung. Ab Mai 2017 wurden der Wendelstein, das Tragwerk im Dachstuhl erneuert, das Dach neu gedeckt und maroden Fenster sowie die Außentüren in diesem Abschnitt aufgearbeitet.
Im Barocksaal mussten die Holzbalken über den Fenstern komplett ausgetauscht werden. Fäulnis und Insektenbefall hatten ihnen stark zu gesetzt. „Die Schäden waren bei Sondierungsarbeiten entdeckt worden“, so Matthias Fischer-Jorzik. Etwa 180.000 Euro konnten zusätzlich per Stadtratsbeschluss bereitgestellt werden.
Zum Glück kann weitergebaut werden, auch im Programmjahr 2016 hat Quedlinburg Mittel erhalten. Der Abschnitt von der Hohen Galerie bis zum Westflügel soll weiter saniert werden.

Für den West- und Südflügel sowie die Stiftskirche sind 9,5 Millionen Euro EFRE-Mittel im Rahmen eines weiteren Projektes bewilligt. „Da wird es eng hier oben“, sagt Matthias Fischer-Jorzik.

 

© Sabine Bahß E-Mail

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