Sie befinden sich hier: Startseite » KULTUR & TOURISMUS » Sehenswert » Neustadt

Kontakt

Quedlinburg Information der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH
  • Markt 4
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: +49(3946)905-624
  • Fax: +49(3946)905-629

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Mo-Do 9:30 - 18:30 Uhr
Fr-Sa 9:30 - 20:00 Uhr
So 9:30 - 14:00 Uhr

November – April

Mo-Fr 9:30 - 17:00 Uhr
Sa 9:30 - 14:00 Uhr

Gesonderte Öffnungszeiten im Advent sowie an verschiedenen Sonn- und Feiertagen.

Übernachtung online

Veranstaltungen

Kunst, Kultur und Literatur | Straße der Romanik

Rundgang durch das UNESCO-Welterbe

Wo: Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH in Quedlinburg

Sind Sie zum ersten Mal in Quedlinburg? Möchten Sie sich über Geschichte, Baukunst und Leben in ei...
Kunst, Kultur und Literatur

Führung durch das historische Rathaus

Wo: Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH in Quedlinburg

Das Quedlinburger Rathaus gehört zu den ältesten Profanbauten der Stadt. Bei der Besichtigung lern...
Kunst, Kultur und Literatur

Rundgang durch das UNESCO-Welterbe

Wo: Quedlinburg-Information in Quedlinburg

Sind Sie zum ersten Mal in Quedlinburg? Möchten Sie sich über Geschichte, Baukunst und Leben in ei...
Kunst, Kultur und Literatur

Ausstellung

Wo: Alte Kirche in Bad Suderode

Klaus-Peter Most, Malerei Alte Kirche (bis 29.06.2017)
Artikel (de) | Themen

Die Neustadt

Nikolaikirche

Um 1200 entstand vor den Mauern der Altstadt, getrennt durch den Mühlgraben, die Quedlinburger Neustadt. Ihre Bewohner kamen aus den umliegenden Dörfern, mindestens 15 davon gab es vor den Toren der Stadt. Politische Wirren und wirtschaftliche Schwierigkeiten trieben ihre Bevölkerung vom flachen Land in den Schutz der befestigten Stadt. Hier errichteten sie ihre Anwesen mit Wohnhaus, geräumiger Toreinfahrt und großem Hofgelände mit Scheunen und Stallungen. Aus Bauern wurden Ackerbürger, die von ihrem neuen Wohnort aus weiter ihre Felder bestellenten.Die Nikolaikirche bildete den Kristallisationspunkt des entstehenden Stadtorganismus. Das Rathaus stand auf dem Mathildenbrunnen. Seine Grundmauern konnten bei Straßenbauarbeiten vor einigen Jahren nachgewiesen und wieder sichtbar gemacht werden.

Gigapixel Panorama MathildenbrunnenMathildenbrunnen

Die Neustadt hatte sowohl eine eigene Verwaltung als auch eigene Stadtmauern mit Toren und Türmen, von denen noch eine ganze Reihe erhalten sind. Hauptverkehrsader waren und sind der Steinweg und die Pölkenstraße, die sich am Mathildenbrunnen treffen. Vom Franziskanerkloster der Altstadt nur durch die enge Stobenstraße getrennt , erinnert heute nur noch der Straßenname "Augustinern" an das Augustinerkloster in der Neustadt.


Sehenswertes in der Neustadt

Kirche St. Nikolai
Die Pfarrkirche der Neustadt am Mathildenbrunnen ist die größte der Stadt und überragt mit 72 m hohen Türmen alle übrigen. Sie wurde der Überlieferung nach auf Ellernrosten - Baumstämmen, die in den sumpfigen Boden des Urstromtals der Bode getrieben wurden, gebaut. Vom romanischen Ursprungsbau sind nur geringe Reste erhalten. In mehreren Umbauphasen und nach wechselnden Planentwürfen entstand die heutige gotische Hallenkirche. Die Inneneinrichtung ist größtenteils barock. Die Orgel ist ebenso wie die der Marktkirche von der Firma Röver gebaut worden. Die Nikolaikirche ist eine evangelische Pfarrkirche.

Stadttürme "Hinter der Mauer"
Am östlichen Abschnitt der Stadtmauer der Neustadt sind drei Wachtürme erhalten. Der Schweinehirtenturm wurde später in eine kleine Häusergruppe eingebaut und für Wohnzwecke genutzt. Der Gänsehirtenturm ist noch weitgehend im Originalzustand erhalten. Der Turm "op ´n Tittenplan" ist um 1900 verändert worden.

St. Annen-Hospital (Zwischen den Städten 2 bis 3)
Das Hospital war eine Stiftung der Quedlinburger Gewandschneider "Allen Elenden zu Nutz und Frommen". 1433 wurde es vom Weingarten an die heutige Stelle verlegt. Nach umfangreicher Sanierung in. den Jahren 2000/2001 gibt es hier altersgerechte Wohnungen.

Geburthaus von Dorothea Christiana Erxleben (Steinweg 51)
In diesem Haus wurde am 13. November 1715 Dorothea Christiana Erxleben als Tochter des Arztes Dr. Christian Polycarp Leporin geboren. Es wurde vom Quedlinburger Klinikum umfassend saniert und zu einem kleinen, aber feinen Hotel umgestaltet.

Wohnhaus von Dorothea Christiana Erxleben
Nach ihrer Heirat mit dem Diakon der Nikolaikirche bezog Dorothea das Pfarrhaus in der Kaplanei 10. Hier lebte sie mit ihrer großen Familie. Hier verfaßte sie auch ihre Dissertation. 1754 promovierte sie als erste Frau in Deutschland zur Doktorin der Medizin.

Neustädter Kirchhof 7
Eines der ältesten Fachwerkhäuser in der Neustadt ist das Gebäude am Durchgang vom Neustädter Kirchhof zum Konvent. Es steht stilistisch gesehen am Übergang von der Ständerbauweise (siehe Wordgasse 3) zum nachfolgenden Stockwerkbau. Eine dendrochronologische Untersuchung eines Balkens datiert ihn in das Jahr 1420. Besonders schöne Fachwerkhäuser finden sich auf dem Steinweg, in der Ballstraße, der Kaiserstraße, dem Augustinern, der Pölkenstraße und am Mathildenbrunnen.

| drucken