Kontakt

Welterbestadt Quedlinburg
  • Markt 1
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: 03946 905 50
  • Fax: 03946 905 9500

Öffnungszeiten

Montag
9.00 - 13.00 Uhr

Dienstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
9.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
9.00 - 13.00 Uhr

Einwohnermeldestelle:
zusätzlich
jeden 1. und 3.
Sonnabend im Monat
9.00 Uhr - 12.00 Uhr

Übernachtung online

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Artikel (de)

Festakt 20 Jahre UNESCO-Welterbe Quedlinburg

Quedlinburg

Quedlinburg ist seit 20 Jahren UNESCO-Welterbe. Am 17. Dezember, auf den Tag genau, als die Ernennung 1994 erfolgte, fand im Theater ein Festakt statt. Mehr als 200 Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur nahmen daran teil.
Oberbürgermeister Eberhard Brecht berichtete in seiner Rede, von der großen Zahl der Unterstützer und deren vielfältigen Engagement für das Welterbe Quedlinburg. So identifizieren sich die Bürger zunehmend mit ihrer Stadt, was im Anwachsen der Bewohner im Welterbebereich zum Ausdruck komme. Bauherren für gelungene Sanierungen wurden ausgezeichnet und Quedlinburg strebt den Zusatznamen „Welterbestadt“ an. Er verwies auf eine Broschüre zu 20 Jahre Welterbe und zwei Jahrzehnten Stadtsanierung. Es habe sich das Bewusstsein entwickelt, in einer besonderen Stadt zu leben. 
Der Vertreter des Bundesbauministeriums, Baustaatssekretär Gunther Adler, würdigte die erfolgreichen Bemühungen der Stadt zum Erhalt und zur Pflege des einzigartigen baukulturellen Erbes. Der Bund habe die Stadt seit 1990 mit 50 Millionen Euro unterstützt. 15 Millionen Euro konnten über Förderprogramme zum Welterbe und Städtebau bereitgestellt werden. „Der Bund wird auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für Quedlinburg sein“, sagte der Staatssekretär.

Unter den Ehrengästen waren Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh und der Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Dr. Wolfgang Illert und der ehemalige Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, Walter Hirche.

Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh hob besonders das Engagement der Bürger für ihre Stadt hervor. Nur so sei es gelungen, dass 60 Prozent der Sanierung geschafft ist. Er erinnerte an die Courage als 1989 die Menschen auf die Straße gingen, auch um den Verfall ihrer Stadt zu verhindern.
Wolfgang Illert, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), erinnerte daran, dass die DSD Quedlinburg besonders gefördert hat. Mehr als 27 Millionen Euro seien in der Stadt geflossen. Zudem habe die DSD fünf Objekte selbst in Besitz genommen und saniert. Dazu gehörten das Palais Salfeldt und das Kongresszentrum, Weingarten 22, Pölle 5 und Goldstraße 25.

Eng verbunden mit dem Erhalt von Kostbarkeiten Quedlinburgs ist der Name Jürgen Weitkamp. Er wurde mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt ausgezeichnet. Der promovierte Zahnarzt, Dr. Dr. Jürgen Weitkamp aus Lübbecke in Westfalen, Jahrgang 1937, Ehrenpräsident der Bundeszahnärztekammer und Träger des Bundesverdienstkreuzes, trug sich in das Goldene Buch der Stadt Quedlinburg ein. „Er hat der Stadt in vielfältiger Weise geholfen.“ Oberbürgermeister Eberhard Brecht nannte in seiner Laudatio das Theater, den Musik- und Theaterverein, dessen Gründungsmitglied Weitkamp war. Jürgen Weitkamp bemühte sich um Spenden und leistete zusammen mit seiner Frau selbst einen großen Beitrag. Hilfe kam von den Rotariern, deren Mitglied er ist. Der Oberbürgermeister verwies auf die Röver-Orgel der Blasiikirche. Jürgen Weitkamp hatte dafür sorgte, dass sie wieder bespielbar wurde. Er unterstützte Existenzgründer.
Der Geehrte selbst verwies darauf, dass seine Verbindungen zu Quedlinburg bereits 1989 begannen. Er selbst bezeichnete sich nicht als großen Spender, sondern als großen Sammler. Er habe immer wieder Menschen überzeugt, mitzuhelfen. „Ohne die Begegnungen in Quedlinburg wäre unser Leben, das von mir und meiner Frau, ärmer gewesen“, sagte Jürgen Weitkamp: „Erst habe ich Quedlinburg im Herzen gehabt, jetzt bin ich als Ehrenbürger ein Teil davon. Diese Auszeichnung soll nicht Ansporn zu vielen Worten sein, sondern zu neuen Taten.“

 

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