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Kontakt

Quedlinburg Information der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH
  • Markt 4
  • 06484 Quedlinburg
  • Sachsen-Anhalt

  • Tel: +49(3946)905-624
  • Fax: +49(3946)905-629

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Mo-Do 9:30 - 18:30 Uhr
Fr-Sa 9:30 - 20:00 Uhr
So 9:30 - 14:00 Uhr

November – April

Mo-Fr 9:30 - 17:00 Uhr
Sa 9:30 - 14:00 Uhr

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Fachwerkbau in Quedlinburg

Fachwerkhaus 'Alter Klopstock' in der Hölle

In seltener Geschlossenheit können Sie in Quedlinburg wie in einem Lehrbuch die aller Epochen des Fachwerkbaus verfolgen. Dieser Einmaligkeit verdankt die Stadt seit 1994 die Anerkennung als Weltkulturerbe der UNESCO.

Mit einem Haus in der Ständerbauweise aus den Jahren um 1350, verfügt Quedlinburg über eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands mit der Durchgängigkeit der Ständer von der Grundschwelle bis zum Dach.

Die darauf folgende Spätgotische Epoche entwickelte die vorkragenden Geschosse. In der Breiten Straße 33 erkennt man diese Bauweise auch an den charakteristischen Treppenfriesschnitzereien auf der Saumschwelle.

Typisch für den Niedersächsischen Stil, ab Mitte des 16. Jahrhunderts, sind die Sonnenornamente auf den Dreiecksfeldern an den Ständerfüßen. Balkenköpfe werden rollenförmig gestaltet. Geometrischen Formen, wie Sterne, Rosetten, Flechtbänder auf den Schwellen, sieht man am eindrucksvollsten an den Häusern in der "Hölle".

Am "Gildehaus zur Rose" in der Breiten Straße ist sehr schön die folgende Renaissancezeit durch reich geschnitzte Brüstungsplatten und Blendarkaden zu erkennen.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg erlebte Quedlinburg eine rege Bautätigkeit, und es entwickelte sich der sogenannte Quedlinburger Sonderstil. Ein spezielles Merkmal ist der Diamantschnitt der Balkenköpfe. Auch Erker kommen in Mode.

Die Barockzeit hinterließ einen Stil mit Geschossen ohne Vorkragung. Balkenköpfe und Saumschwellen verschwinden hinter Schalbrettern. Die Betonung der horizontalen Linien, Giebel und Mansardendächer, kennzeichnen diesen Stil. 

An dem stattlichen Haus Neuer Weg 7 wurde die Fachwerkbauweise der Rokkokozeit angepasst.

Aus der Zeit des Klassizismus sieht man noch die Fassadengestaltung mit Doppelständern. Damit endete jedoch die hohe Zeit der Fachwerkbauweise.

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