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Schleudergußanlage der Walzengießerei & Hartgusswerk Quedlinburg GmbH

Schleudergußanlage der Walzengießerei und Hartgusswerke

Zu einem Betriebsbesuch hatte die Walzengießerei & Hartgusswerk Quedlinburg GmbH am 27. August 2012 Oberbürgermeister Dr. Eberhard Brecht in die neue Produktionshalle des Unternehmens eingeladen. Die Geschäftsleitung erläutere ihre modernste Produktionsstätte: die neue Schleudergussanlage.

„Mit der neuen Technologie sei ein weiterer Schritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens vollbracht“, erklärten Rainer Busch und Hartmut Smolny, von der Geschäftsleitung des Unternehmens den Anwesenden. Das moderne Verfahren ermögliche die Produktion neuer Qualitäten zu günstigen Kosten. Bei einer Temperatur von über 1000 Grad Celsius wird die Schmelze in eine mit 900 Umdrehungen/Minute rotierende Gießform eingefüllt. Durch die Rotation wird das flüssige Metall an die Außenwand der Form gepresst und durch Wasserkühlung der Kokille auf eine Temperatur von ca. 500 – 600 Grad Celsius gebracht, bevor der Rohling aus der Gießform genommen wird. Das Schleudergussverfahren ermöglicht die Produktion von Gussstücken mit einem relativ geringen Aufmaß zum Fertigteil, das aus ihnen hergestellt werden soll. Eine moderne und leistungsstarke Absaug- und Filteranlage sorgt für, dass die Umwelt nicht belastet wird.

Der Grundstein für den Neubau der Schleudergußanlage wurde am 31. August 2011 gelegt. Bauausführend war die Firma Partner Bau GmbH aus Quedlinburg. Die Investitionskosten der Anlage belaufen sich auf mehrere Millionen Euro. Aktuell wird hier im Einschichtbetrieb gearbeitet. Insgesamt arbeiten 114 Mitarbeiter im Unternehmen. Die Walzengießerei und Hartgusswerk Quedlinburg GmbH stellt metallurgische Walzen, Rollen und Walzen zum Richten, Reduzieren und Kalibrieren, Walzenhülsen, Kolben für hydraulische Pressen, Nahrungs- und Genussmittelwalzen, Misch-, Kalander- und Dosierwalzen, Walzenmäntel, Lochmatrizen/Lochtopfeinsätze für die Rohrherstellung sowie Hartgussverschleissteile für die metallurgische Industrie, die Gummi- und Kunststoffindustrie, die Lebensmittelindustrie und die Papierindustrie her.

Oberbürgermeister Brecht zeigte sich im Beisein des Wirtschaftsförderers sehr beeindruckt. Die Geschäftsführung ihrerseits äußerte sich anerkennend über das kooperative Herangehen der Stadtverwaltung im planungsrechtlichen Verfahren. Dadurch wurde ein zügiger Planungs- und Bauablauf befördert.

Stadt und Walzengießerei halten es für positiv, das sich der Betrieb, als größter und ältester Industriebetrieb der Stadt Quedlinburg, nicht zuletzt durch diese Investition, seinen Platz am angestammten Standort bewahrt hat.

Quedlinburg, den 21. September 2012


Herausgeber:
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