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Industrie- und Gewerbegebiet erhält neu Anbindung – jetzt nur 500 Meter bis zur B6

Straßenfreigabe Gewerbegebiet

 Bildunterschrift: Die symbolische Verkehrsfreigabe nahmen Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht (Mitte) und Karsten Bernhardt (links) Bauleiter der bickhardt bau AG sowie Norbert Friedrich, Planer des gleichnamigen Ingenieurbüros für Bauwesen vor.

Das Industrie- und Gewerbegebiet Magdeburger Straße hat eine neue Zufahrt. Am Donnerstag, den 8. April 2010 gab Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht die neue Verbindungsstraße zwischen der Abfahrt der B6 und dem Industrie- und Gewerbegebiet frei. Notwendig wurde die Verbindungstraße, da durch die neue Ortsumgehung für Quedlinburg, deren Bau Anfang des Jahres begann. Der Bürgermeister erinnerte: \"Zwar verringere die Ortsumfahrung den Schwerlastverkehr durch Quedlinburg. Die Kehrseite dieses Geschenkes: bei der Verschwenkung der L 66 wird diese aus verkehrstechnischen Gründen zu einem Straßenstummel. Damit würde unser Gewerbegebiet Magdeburger Straße von der direkten Zufahrt zum klassifizierten Straßennetz abgeschnitten. Nachdem alle Bemühungen der Stadt gescheitert waren, den Landesbetrieb für eine alternative Trassenführung der L66 neu zu begeistern, musste die Stadt Alternativen suchen.
Eine nahe liegende Lösung war die rückwärtige Erschließung des Gewerbegebietes von der neuen B 6 her. Planerisch war diese Lösung machbar, die Probleme möglicher Bodeüberflutungen ließen sich lösen und auch mit archäologischen Befunden war bei einer Dammkonstruktion nicht zu rechnen. Den Durchbruch brachte ein Besuch im September 2007 im Wirtschaftsministerium. \"Dort stießen wir auf großer Verständnis\", sagte Brecht. Ohne diese Förderung hätte unsere Stadt diese notwendige Investition nicht stemmen können. Für die Unterstützung bedanke er sich bei Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff und dem zuständigen Regierungsdirektor und Mitarbeiter.
Für die neue Zufahrt mussten große Mengen an Erdreich bewegt werden, um den Niveauunterschied zwischen der B6 und dem Gewerbegebiet auszugleichen. Neben Schutzplanken, Straßenbeleuchtung und einer Ausschilderung wurden auch noch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchgeführt; 28 Bäume und 252 Sträucher gepflanzt. Insgesamt kostete die Maßnahme zirka 1.1 Millionen Euro. Die Verbindungsstraße endet in einem Kreisverkehr, der mit 40 Metern Durchmesser, auch großen LKW eine bequeme Durchfahrt ermöglicht.
Bürgermeister Brecht bezeichnet die Übergabe der Straße als einen freudigen Tag für die Wirtschaftsentwicklung der Stadt. \"Es gibt nur wenige Gewerbegebiete, bei denen Firmen nach weniger als 500 Meter Fahrt bereits auf eine autobahnähnliche Straße gelangen\", freute sich der Bürgermeister.

Quedlinburg, den 9. April 2010

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