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Quedlinburger wollen Welterbestadt zur ersten „Qualitätsstadt“ des Landes machen

Seminarteilnehmer  ServiceQualität
Brecht: "Steigerung der Qualität ist eine ständige Aufgabe"

Bildunterschrift [Inhouse Quedlinburg 8. bis 9. Februar]
Von Ende Januar bis Mitte Februar fanden in Quedlinburg mehrere Seminare zum Qualitätsmanagement im Service statt. Rund 30 Quedlinburger machten ihren "Qualitätscoach".

Mehr Touristen durch mehr Qualität - mit dieser Überzeugung hat der Fremdenverkehrsverein Quedlinburg eine Qualitätsoffensive ins Leben gerufen. Die Idee: Das touristische Angebot der Stadt nachhaltig verbessern und Quedlinburg zur ersten "Qualitätsstadt" Sachsen-Anhalts machen. "Damit hätte Quedlinburg ein weiteres Aushängeschild, mit dem man die Stadt bewerben könnte", sagt Andrea Weyhe vom Fremdenverkehrsverein Quedlinburg. Das Gütesiegel wird von der Initiative ServiceQualität an Regionen und Städte verliehen, deren Service herausragend ist.
Voraussetzung für die Auszeichnung als "Qualitätsstadt" ist, dass tourismusnahe Dienstleister der Stadt ihre Mitarbeiter schulen, ihren Service systematisch überprüfen und sich von einer unabhängigen Stelle überprüfen lassen. Eine Hürde auf diesem Weg konnte vor kurzem bereits genommen werden. So ließen sich vom 26. Januar bis 13. Februar rund 30 Quedlinburger Geschäftsleute, Vertreter aus Kultur und Tourismus sowie Mitarbeiter der Stadt von Dozenten der Hochschule Harz (FH) zum "Qualitätsmanagement im Service" weiterbilden. "Es sind doch meistens die kleinen Dinge, von denen Touristen abgeschreckt werden: ein unfreundliches Wort an falscher Stelle, leere Regale beim Bäcker schon morgens um 10 Uhr, kundenunfreundliche Öffnungszeiten und so weiter", sagt Markus Mallmann. Er betreibt in Quedlinburg den "Speichenflitzer", ein Fahrradgeschäft mit Ausleihmöglichkeiten für Touristen. "Deshalb ist der Ansatz, möglichst viele in das Projekt einzubinden, genau richtig und das Seminar hat gezeigt, dass sich qualitätsvoller Service auch in kleinsten Geschäften wie meinem leicht umsetzen lässt", so Markus Mallmann weiter.
Unterstützt wird das Qualitätsstadt-Projekt des Fremdenverkehrsvereins auch von Vertretern der Stadt: "Um im Wettbewerb mit anderen Welterbestädten mithalten zu können, ist die Steigerung der Qualität eine ständige Aufgabe. Deshalb begrüßen wir die Initiative ServiceQualität außerordentlich", sagte Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht. Als Bürgermeister werde er nicht nur die touristischen Anbieter, sondern auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung ermutigen, sich dem Projekt anzuschließen.
Das Gütesiegel der Initiative "ServiceQualität" finden Kunden in 15 Bundesländern in mehr als 2.200 Unternehmen. Dazu zählen Hotels, Restaurants, Museen, Touristinformationen und Freizeiteinrichtungen sowie auch Bibliotheken, Banken und Verwaltungen. Neben einzelnen Betrieben können sich um das Gütesiegel der Initiative auch Regionen und Städte bewerben. Einige andere deutsche Städte verfolgen das Konzept der "Qualitätsstadt" bereits. In Sachsen-Anhalt wäre Quedlinburg Vorreiter.
In Sachsen-Anhalt sind die Hochschule Harz (FH) und der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. für die Umsetzung der Initiative "ServiceQualität" verantwortlich. Das Projekt wird im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Partner sind DEHOGA, IHKen Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt.

Quedlinburg/Wernigerode, den 23. Februar 2010


Pressekontakt:
Hochschule Harz (FH) Projekt ServiceQualität, Friedrichstraße 57-59, 38855 Wernigerode, Ansprechpartnerinnen Presse: Claudia Kusebauch und Beatrice Janetzki, Tel.: 03943 659-860, Fax: 03943 659-868, E-Mail: ckusebauch@hs-harz.de oder bjanetzki@hs-harz.de. www.servicequalitaet-sachsen-anhalt.de

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