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Henning Rode
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Gemeinsam für eine gute Basis von Fachkräften und Beschäftigung in der Zukunft

Eine Information des Landkreises Harz: Regionaler Arbeitskreis für Arbeitsmarktpolitik unterstützt regionalen Arbeitsmarkt.

Die Wirtschaft befindet sich aktuell in guter Verfassung und die regionale Arbeitslosenquote zeigt weiterhin eine positive Entwicklung auf. Immer mehr Unternehmen haben Probleme, in bestimmten Bereichen Mitarbeiter zu finden und offene Stellen zu besetzen. Demgegenüber steht aber auch weiterhin die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die trotz der günstigen Nachfragesituation am Arbeitsmarkt nur schwer zu vermitteln sind. Anhand von diesem Ungleichgewicht wird deutlich, dass die Arbeitsplatzerfordernisse und verfügbaren Qualifikationen der Arbeitnehmer*innen nicht immer zueinander passen.

Diese Situation wird neben den digitalen und globalen Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt auch in den kommenden Jahren eine Herausforderung für den Landkreis Harz sein. Deshalb ist für den weiteren Ausbau eines zukunftsorientierten Wirtschaftsstandortes wichtig, dass alle Akteure des Arbeitsmarktes, Unternehmen, Politik und Verwaltung, Sozialpartner und die Kammern an einem Strang ziehen. Dass dies bereits im Landkreis Harz umgesetzt wird, zeigt sich am Zusammenschluss der genannten Akteure in einem regionalen Arbeitskreis für Arbeitsmarktpolitik, koordiniert durch den Fachdienst Standortförderung, Tourismus und Kultur der Landkreisverwaltung. Das Ziel des Expertenkreises ist es, pragmatische Ansätze für die Herausforderungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt zu erarbeiten und umzusetzen.

Im Jahr 2017 wurde durch den Arbeitskreis eine Fachkräftestrategie erarbeitet und 2018 sind bereits die ersten pragmatischen Ansätze unter dem Motto „Gesellschaft, Arbeitswelt und Digitalisierung“ umgesetzt wurden. Im Rahmen dieser Fachkräftestrategie basiert die regionalisierte Arbeitsmarktpolitik auf drei Säulen: Fachkräfte sichern, Lebensperspektiven eröffnen und gute Arbeit gestalten. Als konkrete Maßnahmen dieser drei Schwerpunkte wurden im Jahr 2018 erstmalig der Rückkehrertag „Zuhause im Harz“ sowie das Zukunftsgespräch „Gesellschaft und Arbeitswelt“ durchgeführt. Das Zukunftsgespräch machte deutlich, dass es in der heutigen Zeit durch Digitalisierung, Wertewandel, Feminisierung und demographischen Wandel  immer wichtiger wird vorauszudenken, um die anstehenden Veränderungs- und Anpassungsprozesse erfolgreich bewältigen zu können. Der Rückkehrertag „Zuhause im Harz“ fand am 27.12.2018 in Wernigerode mit 40 Ausstellern und nahezu 1000 Besuchern zum ersten Mal statt und sprach gezielt Rückkehrwillige, Pendler und Zuzugsinteressierte in den Landkreis Harz an.

Ziel ist es, den regionalen Arbeitskreis für Arbeitsmarktpolitik zu einem Fachkräftenetzwerk weiterzuentwickeln, die Vernetzung aller Partner voranzutreiben und auch künftig gemeinsame Projekte und Veranstaltungen auf den Weg zu bringen.

Weitere Schwerpunkte und Maßnahmen im Kontext der regionalisierten Arbeitsmarkpolitik, die im Jahr 2018 umgesetzt worden sind:

  • Berufsorientierung: Projekt Praktikalotsen aus der Förderrichtlinie RÜMSA-Bündnis Schule>Beruf Landkreis Harz
  • Erstausbildung quantitativ ausbauen: In Planung 2019
  • Digitalisierung der Arbeitswelt Zukunftsgespräch: Gesellschaft und Arbeitswelt
  • Kompetenzentwicklung in den Betrieben fördern: In Planung 2019
  • Bedarfsgerechte Qualifizierung, die Chancen Arbeitsloser verbessern: KombIHarz, ESF-Landesrichtlinie „Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung“, Landesprogramm „Stabilisierung und Teilhabe am Arbeitsleben“
  • Strukturen zur Unterstützung der regionalen Fachkräftesicherung: Rückkehrertag, Standortkampagne „Heimvorteil: Harz"

Für Rückfragen steht Ihnen Nadine Albrecht, Regionale Koordinatorin Arbeitsmarktpolitik, Tel.: 03941 5970-1505, nadine.albrecht@kreis-hz.de, vom Fachdienst Standortförderung, Tourismus und Kultur  gern zur Verfügung

© Henning Rode E-Mail

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